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Katzenfutter im TestWas am besten in den Napf kommt

Laut Verein für Konsumenteninformation gab es im Test wenig sehr gute, aber viele gute Feuchtfutter für Katzen.

© Getty Images (Stephen Swintek)
 

2.034.000 Katzen werden in Österreich gehalten, in jedem vierten Haushalt schnurrt mindestens eine - und will gefüttert werden: Für die Juli-Ausgabe des Magazins "Konsument" wurden mit der deutschen Stiftung Warentest 19 Katzen-Feuchtfutter getestet. Fast die Hälfte schnitt sehr gut oder gut ab, fünf mussten mit "nicht zufriedenstellend" bewertet werden.

Die preiswerteste Tagesration erhält man mit dem als gut bewerteten "Dein Bestes" von DM um sparsame 29 Cent. Auch Testsieger Kitekat mit Huhn in Gelee kommt mit 36 Cent pro Tag relativ günstig. Drei von sieben gut bewertete Produkte waren Eigenmarken.

Untersucht wurde weiters die Versorgung mit Nährstoffen wie Fett, Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen am Beispiel einer ausgewachsenen Durchschnittskatze mit vier Kilo und leichtem Übergewicht. In diesem Punkt wurden acht "sehr gut" und zwei "gut" vergeben.

Die durchgefallenen Erzeugnisse enthielten meist zu viel Phosphor, Natrium und Kalzium. Dafür fehlte es bei einigen Produkten an Jod. Positiv: Zucker war nicht nachweisbar, und auch der Gehalt an Blei, Arsen, Kadmium, Quecksilber und Bisphenol A war unbedenklich. Zudem waren die Produkte frei von Spuren tierischer Bestandteile wie Haare, Horn oder Borsten.

Ökobilanz des Katzenfutters

Um den Verpackungsmüll kommt man bei Feuchtfutter schwer herum. "Um unsere Modellkatze sattzubekommen, würden im Monat rund 80 Säckchen, 70 Aluschalen oder 28 Blechdosen anfallen", beschrieben die Konsumentenschützer. Die Verwendung größerer Dosen statt vieler Schüsselchen und die Abwechslung mit Trockenfutter helfen ein wenig, die Ökobilanz zu verbessern.

Top 11: Die 10 beliebtesten Katzenrassen

Die Redaktion von das-tierlexikon.de zum Tag des Haustiers anhand von Suchanfragen auf Google ermittelt, welche  Rasse von Katzen am häufigsten im Internet gesucht werden. Auf Platz 11 eröffnet die Russisch Blau das Ranking: Sie ist eine Naturrasse - das bedeutet, ihr Aussehen mit dem silbrig grauen Fell ist nicht angezüchtet, sondern tritt von Natur aus auf. Die Russisch Blau gilt als ruheliebende und mittelaktive Katze, die kaum haart und sich gut zur Wohnungshaltung eignet. Sie ist intelligent, spielt bis ins hohe Alter gerne und sollte (wie die meisten Katzen) nicht ohne Artgenossen gehalten werden.

Kirill Vorobyev/stock.adobe.com

Auf Platz 10 landet mit der Savannah-Katze ein absoluter Exot: Sie gilt als die teuerste Rasse der Welt und ist aus der Kreuzug von Hauskatzen und Servalen entstanden. Sie können bei einer Schulterhöhe von 45 Zentimetern bis zu 1,2 Meter lang werden und aus dem Stand zwei Meter hoch springen. Durch ihren starken Jagdtrieb sind sie für unkontrollierten Freigang völlig ungeeignet, der starke Bewegungsdrang bedingt also ein sehr großes Gehege.

ADOBE STOCK

Platz 9 geht an die Ragdoll: Diese Rasse entstand in den 1960er-Jahren in den USA und zeichnet sich durch langes Fell, blaue Augen und einen tollen Charakter aus. Sie unterscheidet sich zudem von anderen Katzenrassen, da sie ihr Umfeld nicht von oben überblicken möchte, sondern sich lieber an der Seite ihres Halters aufhält. Aufgrund ihres gutmütigen und sozialen Wesens verträgt sie sich sehr gut mit Kindern. Der englische Begriff „Ragdoll“ bedeutet übersetzt „Stoffpuppe“. Grund für diesen Namen ist das entspannte Naturell dieser Katzenrasse.

vpardi/stock.adobe.com (Valerio Pardi)

Mit der Burma-Katze (nicht zu verwechseln mit der Birma-Katze) erklimmt eine orientalische Rasse den achten Rang: Sie stammt aus Myanmar und ist eine der am längsten in Europa gehaltenen Rassen überhaupt. Sie entwickelt eine sehr innige Beziehung zu ihren Menschen und möchste von ihnen nicht lange getrennt sein. Einzelhaltung ist nichts für sie.

ADOBE STOCK

Die Norwegische Waldkatze auf Platz 7 stammt, wie es der Name schon ahnen lässt, aus Norwegen. Mit einer Länge von 100 bis 130 cm zählt sie neben den Maine-Coon- und Ragdoll-Katzen zu den größten Rassen. Sie hat ein doppellagiges Fell aus dichter Unterwolle und wasserabweisendem Deckhaar. Norweger schließen sehr enge Bindungen zu ihren Haltern und folgen diesen, wohin sie auch gehen. Deswegen wird diese Rasse auch gerne als „Hund aller Katzenrassen“ bezeichnet. Die Norwegische Waldkatze hat zudem eine besondere Eigenschaft: Sie liebt es zu „sprechen“.

Julia Remezova/stock.adobe.com

Die Siamkatze gehört zu den bekanntesten, am weitesten verbreiteten und ältesten Rassekatzen der Welt. Kein Wunder, dass sie auf Platz 6 landet. Sie zeichnet sich durch Willensstärke und Durchsetzungskraft aus. Darüber hinaus gelten Siamkatzen als hochintelligent, aber auch als sehr menschenbezogen, sensibel und anhänglich. Sie sind temperamentvoll, möchten besschäftigt werden und sich nicht für Anfänger. Siamesen zählen zu den kommunikativsten Rassen und haben eine sehr laute Stimme.

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Perserkatzen sind ruhig, friedlich und verschmust - Platz 5 ist ihnen damit sicher. Sie sind ideale Wohnungskatzen mit gering ausgeprägtem Freiheitsdrang. Für das lange Fell ist eine besonders intensive Pflege notwendig. Das Herauszüchten extremer Merkmale wie die flache Nase führte zu gesundheitlichen Problemen bei den Tieren

EwaStudio/stock.adobe.com (Eugen Wais)

Die Maine Coon zählen zu den größten Hauskatzen der Welt und schafft es auf Platz 4. Mit einer Höhe von 25 bis 41 Zentimetern und einer Länge von bis zu 120 Zentimetern kann ein Kater bis zu 12 Kilogramm schwer werden. Ihr langes Fell ist besonders dicht und wasserabweisend. Die Riesen vereinen Temperament mit Gelassenheit und Gutmütigkeit, sie sind gesellig, lernwillig  und lieben ihre Menschen. Und: Sie lieben es, im Wasser zu spielen und sich dreckig zu machen.

serkucher/stock.adobe.com (Kucher Serhii)

Die Bengalkatze ist aus einer Kreuzung zwischen der asiatischen Leopardenkatze (einer Wildkatze) und Hauskatzen hervorgegangen ist. Sie reihen sich auf Platz 3 ein. Sie sind sehr aktiv, extrem verspielt brauchen viel Platz. lieben Wasser und sind für eine Wohnungshaltung kaum geeignet. Empfehlenswert sind ein großes Freigehege oder ein gesicherter Garten. Auch sie sind keine Katzen für Anfänger.

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Eine schwarz-silberne Fellzeichnung, ein stämmiger Körperbau und ein kräftiger Gang – so kennen wir unsere geliebte Whiskas-Katze, die Britisch Kurzhaar. Weil sie wirklich jeder kennt, belegt sie Platz zwei in diesem Ranking. Sie sind vom Wesen eher ruhig, haben sehr dichtes, kurzes Fell, die charakteristische Farbe der Augen ist orange oder kupfer.

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Platz 1 belegt aber immer noch die Hauskatze: Sie wird von allem Rassen immer noch mit großem Abstand am häufigsten gegoogelt. Und das ist auch gut so. 

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Unterm Strich sei die Umweltbelastung durch den Stubentiger aber vergleichsweise gering. Laut Schweizer Umweltinstitut ESU-Services steigen die Treibhausgas-Emissionen eines Schweizers durch Haltung einer Katze um drei Prozent (bei einem Hund um sieben Prozent).

Für Heimtierfutter werden übrigens keine Tiere extra geschlachtet, sondern Schlachtreste verarbeitet. In Sachen Umweltfreundlichkeit kann man bei der Katzenhaltung auch bei der Katzenstreu ansetzen: Streu aus Pflanzen- oder Holzfasern ist umweltfreundlicher als aus Betonit.

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Danke für Ihr Verständnis.

Chipsi2012
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So ein Quatsch !

Diese Tests sind doch vollkommener Blödsinn ! Keine Katze braucht Getreide oder Zucker oder minderwertigen Dreck im Futter. Je höher das Fleischanteil und je besser das Futter deklariert ist, desto besser geht es der Katze. Aber man kann sich ja immer schön von der Werbung manipulieren lassen und dann den Dreck noch füttern.

styrianprawda
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Gut zu wissen, aber...!

Hat man nicht die Rechnung ohne den "Wirt" gemacht?

Denn es hängt immer vom Stubentiger ab, was akzeptiert wird.
Wenn ich es wage, meinem Kater Sheba vorzusetzen, dann ist er eingeschnappt.
"Normales" Dosenfutter: keine Chance
Nur die Schalen von Kitekat und vom Hofer werden akzeptiert (und da auch nur gewisse)

Possan
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Katzenfutter 😁

Ich hab vor kurzer Zeit den Fehler gemacht, ein sauteures (grünes Packer) zu kaufen! Seitdem verweigern beide alles andere... bitte um Ratschlag 🤗, und die zwei Fellnasen haben die besseren Nerven! Ich Kauf jetzt brav das teuerste Katzenfutter.....was da wohl drinnen ist??

Catcoach
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Ratschlag wegen Katzenfutter

Hallo Possan,
du solltest immer mehrere Marken von Katzenfutter füttern, damit genau das nicht passiert. Um deine Fellnasen auch wieder auf anderes Futter zu gewöhnen, mische einfach das derzeit beliebte Futter mit dem Futter, das du sonst noch füttern möchtest. Am Anfang nur mit geringem Anteil des anderen Futters.. den Anteil erhöhst du dann.. hab Geduld, das funktioniert nicht immer gleich. Möglicherweise solltest du auch ein paar Spritzer Lachsöl (ist für Katzen im Netz erhältlich) hinzufügen.
Dass gerade das teuerste Futter von deinen Katzen bevorzugt wird, hat nichts mit Zuckerzugabe zu tun; das ist ganz einfach Zufall. Schau bitte bei dem Futter auch darauf, dass der Anteil Calcium zu Phosphor nicht zu hoch ist, die Deklaration sehr genau ist, der Fleischanteil möglichst hoch und weder Zucker noch Getreide oder Soja enthalten ist.

Sege
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Zucker:)

:)