Woran erkennt man einen liebenden Katzenbesitzer? Klar, an den Haaren auf der Kleidung. So gerne wir unsere Miezen auch um uns haben, dass sie ihr feines Fell überall in der Wohnung drapieren, ist nicht nur für Sauberkeitsfanatiker eine Herausforderung. Auf dem Sofa, dem Teppich, dem Gewand – sie sind einfach überall. Da kann man so viel putzen wie man will. Viele „Wunderwerkzeuge“ zum Entfusseln halten nicht, was sie versprechen – aber mit diesen Tipps bekommen sie die lästigen losen Haare in den Griff.

  1. Packen Sie das Problem bei der Wurzel: Wer es zu einer täglichen Routine macht, seine Katze mit einer speziellen Bürste für Stubentiger zu striegeln, wird mit weniger herumfliegenden Haaren belohnt. Die sammeln sich in der Bürste und können in einem Knäuel entsorgt werden. Positiver Nebeneffekt: Viele Miezen lieben es, wenn ihr Fell durchgebürstet wird.
  2. Herkömmliche Bürsten und Staubsauger stoßen oft an ihre Grenzen, wenn die Miezen Sofa, Sessel oder Teppich wieder einmal großzügig mit ihren Haaren versehen haben. Egal, wie oft man darüber streicht, es bleiben immer welche zurück. Als Verbündeter beim Entfusseln von empfiehlt sich ein einfacher Gummihandschuh: Er lädt sich statisch auf, wenn man über die Stoffe streicht und zieht die Haare regelrecht an.
  3. Kleiderbürsten sind nach einem Schmuseanfall des Stubentigers ebenfalls heillos überfordert, wenn es darum geht, das Gewand von den Haaren zu befreien. Bewährt haben sich Fusselroller mit Klebeband – allerdings produziert die abziehbare Folie jede Menge Müll. Es gibt auch Fusselroller mit abwaschbarer Beschichtung: Damit entfällt zwar der Müll, dafür sind sie weniger wirksam.
  4. Gegen ganz schlimme „Behaarung“ kann man auf festen Stoffen wie Jeans auch einen Bimsstein oder einen Gummihandschuh verwenden. Bei empfindlichen Materialien empfiehlt sich das allerdings nicht.
  5. Es gibt Materialien, die Katzenhaare (meist durch statische Aufladung von synthetischen Stoffen) magisch anziehen. Solche Stoffe sollte man für immer von der Shoppingliste streichen. Vor lauter Entfusseln wird man daran ohnehin keine Freude haben.
  6. Damit sich die Haare in der Waschmaschine nicht gleichmäßig auf alle Stücke darin verteilen, sollte stark Verfusseltes wie Katzendecken oder die Trainingshose, bei der man die Schlacht eh schon lange aufgegeben hat, nicht mit der Ausgehkleidung in die Trommel strecken. Tipp: Wenn eine neue Waschmaschine ansteht – es gibt inzwischen welche mit speziellen Tierhaar-Waschprogrammen.
  7. Als wahres Wundermittel hat sich der Wäschetrockner entpuppt: Rund fünf Minuten trocknen bei Kaltluft genügen und die Fellreste werden aus dem Gewebe geblasen. Sie landen, wo sie hingehören, nämlich im Flusensieb. Nicht vergessen, es regelmäßig zu entleeren. Tipp: Manche schwören darauf, die Kleidung vor dem Waschen in den Trockner zu geben.
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