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Kleine KinderzeitungDrei Lehrer erzählen: Schule in Zeiten von Corona

Im Mai endet der Unterricht zu Hause und es geht zurück in die Schule. Wir haben Lehrerinnen und Lehrer gefragt, worauf sie sich dabei schon am meisten freuen.

Ab Mai geht es für Schüler und Lehrer wieder zurück ins Klassenzimmer. Drei Lehrer erzählen, warum sie sich darauf freuen.
Ab Mai geht es für Schüler und Lehrer wieder zurück ins Klassenzimmer. Drei Lehrer erzählen, warum sie sich darauf freuen. © (c) Getty Images (STEEX)
 

Stefanie Kothgasser, Englisch- und Geografielehrerin (24):

Ich bin begeistert davon, wie gut auch die jüngsten Schülerinnen und Schüler mit der jetzigen Situation umgehen. Dennoch freue ich mich schon wieder sehr auf die Schule. Ich liebe meinen Beruf, weil man neben dem Unterrichten auch sehr viele Kontakte knüpft und einiges über die Schülerinnen und Schüler erfahrt. Ganz oft erzählen sie in den Pausen von Dingen, die sie beschäftigen. Das fehlt mir wirklich sehr. Deshalb kann ich es kaum erwarten, endlich alle meine Klassen wiederzusehen und mit ihnen zu diskutieren.

KK "Ich bin begeistert davon, wie gut auch die jüngsten Schülerinnen und Schüler mit der jetzigen Situation umgehen", sagt Stefanie Kothgasser.
"Ich bin begeistert davon, wie gut auch die jüngsten Schülerinnen und Schüler mit der jetzigen Situation umgehen", sagt Stefanie Kothgasser. © KK

Thomas Kuhelnik, Deutsch- und Geschichtelehrer (31):

Ich finde es zwar spannend, gerade eine neue Art von Schule zu erleben, aber im Klassenzimmer geht doch alles leichter und man hat mehr Spaß miteinander. Am meisten vermisse ich die Menschen: meine Schülerinnen und Schüler und auch die Kolleginnen und Kollegen. In meiner Klasse haben wir bereits ausgemacht, gemeinsam zu frühstücken, wenn wir wieder alle beisammen sein können. Wenn man den Schulalltag vermisst, hilft es manchmal, sich vorzustellen, was man dann zurück in der Klasse machen möchte.

"In meiner Klasse haben wir bereits ausgemacht, gemeinsam zu frühstücken, wenn wir wieder alle beisammen sein können", erzählt Thomas Kuhelnik.
"In meiner Klasse haben wir bereits ausgemacht, gemeinsam zu frühstücken, wenn wir wieder alle beisammen sein können", erzählt Thomas Kuhelnik. Foto © KK

Christina Hofmann, Deutschlehrerin (26):

Als Lehrerin bin ich mit den ­Gedanken sehr oft bei meinen Schülerinnen und Schülern, die ich zurzeit nur aus der Ferne begleiten kann. Ich bin wirklich stolz auf meine Kinder, weil es unglaublich ist, was diese in dieser ­schwierigen Situation alles leisten müssen. In kürzester Zeit haben sie gelernt, E-Mails zu schreiben, Arbeitsaufträge selbstständig zu erledigen und mit einer Online-­Plattform zu arbeiten. Trotzdem verlieren sie nicht ihren Mut und ihre Freude am Lernen und geben jeden Tag ihr Bestes. Ich freue mich schon darauf, meine ­Schülerinnen und Schüler ­hoffentlich bald wieder in der Schule sehen und unterrichten zu dürfen. Jetzt heißt es durchhalten und das Beste hoffen.

"Jetzt heißt es durchhalten und das Beste hoffen", rät Christina Hofmann ihren Schülerinnen und Schülern.
"Jetzt heißt es durchhalten und das Beste hoffen", rät Christina Hofmann ihren Schülerinnen und Schülern. Foto © KK

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DIBO
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mal was positives

Ich kann nur erahnen was die Coronakrise für unsere Lehrer bedeutet, aber ich möchte als Mutter einer VS und NMS Schülerin, mich herzlich bei allen Lehrern bedanken. Angefangen von Lernpaketen die zusammengestellt wurden, über Bastelideen, über wöchentliche Anrufe, ob auch alles passt, aufbauende Worte an die Kinder und uns Eltern gerichtet. Ich habe das erstmal einen Einblick bekommen, was Lehrer eigentlich so leisten und das sollte nicht immer abgeschmettert werden. Sie sind selbst Eltern, Lehrer, Seelensorger oder sogar Risikopatienten und haben auch wiederum Eltern die geschützt werden müssen. Ich kann euch liebe Lehrer und Lehrerinnen nur virtuell einen Applaus zukommen lassen und möchte mich wirklich bedanken das ihr mich und meine Kinder so toll unterstützt habt.
Jetzt dürft ihr den Rotstift ansetzen 😂 Liebe Grüße aus Stainz

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hfg
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Schon etwas verwunderlich

Zumindest bei meinen Kindern schaut es nicht so gut aus. In der Volksschule funktioniert es noch einigermaßen. Im Gymnasium schafft es die Schule nicht das alle Lehrer über eine Platform kommunizieren und das ein Plan für das Schulkind für alle Gegenstände gemacht wird - und das Kind das strukturiert abarbeiten kann. Auch für uns Eltern ist daher eine Kontrolle kaum möglich ohne das ganze Chaos zu strukturieren und bearbeiten. Jeder Lehrer kommuniziert extra über verschiedene Programme. Teams, Moodle, Outlook, Videokonferenzen, Chats, Telefonate, es gibt keine gemeinsame Aufgabenliste, keinen Terminkalender der Lehrer / manche Dinge kann man direkt bearbeiten , manche muß man Ausdrucken und Einscannen usw. Leider ist das immer nicht sofort erkennbar und meine 11 jährige Tochter ist völlig überfordert. Die drei jungen Lehrer machen ihre Sache - aber eine Abstimmung für eine Schulklasse von allen Gegenständen gibt es nicht. Auch nicht nach Nachfrage

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AIRAM123
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Hat man mehrfach von Gymnasien gehört

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