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"Hirnfrost"So entsteht der Kältekopfschmerz

Frozen Brain, Hirnfrost, Brain Freeze oder Kältekopfschmerz - der Schmerz, der nach dem Konsum von kalten Speisen oder Getränken auftritt, hat viele Namen. Was hinter diesem Phänomen steckt.

© APA/BARBARA GINDL
 

Viele kennen den kurzen Schmerz, den man verspürt, wenn man Kaltes zu schnell konsumiert. Umgangssprachlich ist dieser Schmerz als Hirnfrost oder Frozen Brain bekannt. In der Fachsprache wird der Kältekopfschmerz genannt.

Experten zufolge entsteht Hirnfrost, wenn Kaltes auf Nerven im hinteren Gaumen trifft. Das Flügelgaumenganglion setzt sich aus einer Vielzahl sensibler Nerven zusammen, die auf Kälte reagieren. Sie werden beim Genuss von Kaltem stimuliert und senden Informationen an einen bestimmten Teil des Gehirns. So kommt es zu dieser Schmerzreaktion. Das Gute ist: diese Reaktion ist zwar unangenehm, aber ungefährlich.

Ist der Schmerz aber erst einmal eingetreten, hilft es, die Zunge gegen den Gaumen zu drücken. So werden die Nebenhöhlen hinter der Nase mit der Wärme der Zunge aufgeheizt und somit auch das Ganglion und der Hirnfrost verschwindet wieder.