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Karl Ploberger verrät seinen HerbstfahrplanIm Garten wartet jetzt Genuss und Arbeit

Der steirische Herbst ist nicht nur in Landschaft und Kultur vertreten, auch in unseren Gärten setzt die Jahreszeit ihre (Arbeits-)Zeichen. Wir liefern den Fahrplan dazu.

© KK
 

Das heurige Gartenjahr geht nun ins letzte Drittel. Es gibt Genuss und Arbeit. Ein Fahrplan, damit nichts vergessen wird:

  1. Rasen pflegen. Der „grüne Teppich“ ist in diesem Sommer vielerorts braun geworden, aber schon ein paar Regenschauer haben ihn wiederbelebt. Nun heißt es den Rasen kräftigen, daher organischen Dünger oder einen speziellen Herbstrasendünger ausbringen. Ist er kräftig gewachsen, dann kurz mähen und noch vertikutieren, um den trockenen Filz zu beseitigen, dann Kahlstellen nachsäen. September ist die beste Zeit zur Rasenneuanlage.
  2. Kübelpflanzen. Oleander, Oliven, Lorbeer und viele andere immergrüne Kübelpflanzen nur noch gießen, nicht mehr düngen. Gegen Ende September auch weniger gießen – das bremst das Wachstum.
  3. Balkonblumen. Surfinien und Pelargonien erleben einen Wachstumsschub im Herbst, wenn es wieder etwas kühler ist. Damit sie keinen Mehltau bekommen, benötigen sie Stickstoff, also Dünger.
  4. Obst ernten. Die Mengen an Obst müssen geerntet werden, ob als Nutzobst oder (weil es zu viel ist) bloß für den Kompost. Jedenfalls muss es von den Obstbäumen weggebracht werden, sonst können sich Schädlinge und Krankheiten im kommenden Jahr stark ausbreiten.
  5. Kompost verteilen. Das Bodenleben hat unter der Hitze genau so gelitten wie wir. Daher jetzt die frei gewordenen Beete sofort mit Kompost versorgen und danach Gründüngung säen – Bienenfreund, Gelbsenf, Ölrettich lockern und schützen die Erde.
  6. Rosen. Alle kranken Teile bei den Rosen werden entfernt. Auch extrem lange (störende) Triebe kürzen. Aber generell gilt: Rosen werden im Frühjahr geschnitten. Nicht vergessen: Die langen Triebe der Strauchrosen sind im kommenden Jahr voller Blüten.
  7. Blumenzwiebeln. Damit der Frühling bunt wird, müssen jetzt die Blumenzwiebeln in die Erde. Die ersten sollten die Narzissen, Schneeglöckchen, Krokus und der Zierlauch sein. Tulpen können bis in den Dezember gepflanzt werden.
  8. Pflanzzeit. Noch ist es zu warm, aber im Spätherbst ist die beste Pflanzzeit für alle Gehölze. Rosen, Obstbäume und natürlich die ganze Palette an Beerensträuchern sollten vor dem Winter gesetzt werden, dann gibt es 2019 schon die ersten Früchte.
  9. Beete. Neue Staudenbeete legt man am besten jetzt an. Wichtig ist, den Boden gut vorzubereiten und die Töpfe vor dem Setzen gut zu wässern. Zum Abschluss die Erde mulchen, eventuell mit Stiefmütterchen und anderen Herbstblumen Farbtupfer setzen.
  10. Mit Patentkali düngen. Damit nicht ganz frostfeste Pflanzen nicht zu kräftig weiterwachsen, werden sie nun mit Patentkali versorgt. Das fördert das Ausreifen der Triebe und stärkt sie gegen Frost. Nicht überdüngen, eine Handvoll im Wurzelbereich genügt.

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