ORFBuhlen "mit mehr österreichischer Fiktion" um die GIS-Erhöhung

Alexander Wrabetz und Roland Weißmann werben um Verständnis für die Valorisierung des Programmentgelts. 1,38 Euro mehr pro Monat beziehungsweise acht Prozent werden angepeilt.

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© APA/HERBERT NEUBAUER
 

Vor fünf Jahren war sich der damalige Medienminister Thomas Drozda (SPÖ) sicher, dass dies "das letzte Mal war, dass auf diese Art und Weise eine Gebührenerhöhung stattfindet". Seitdem hat sich viel geändert: Medienenquete, türkisblaue Regierung, Debatten über Budgetfinanzierung, Ibiza-Skandal, türkisgrüne Regierung. Nichts geändert hat sich hingegen am Modus, wie der ORF das Programmentgelt anpasst.

Kommentare (11)
Gairwolf
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Ich zahle gerne

mehr an Gebühren für dieses Programm, aber bei den oberen Mitarbeitern des ORF könnte man ein wenig mehr einsparen.

Bond
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Fast ein Drittel der GIS-Gebühr kassieren die Länder.

Der ORF könnte locker auf eine Erhöhung verzichten, wenn ihm die gesamte GIS-Gebühr zugute käme, aber das ist nicht der Fall. Die meisten Länder, allen voran die Steiermark, aber auch Kärnten kassieren kräftig ab. Rund 27 Euro beträgt sie hier. Nur Oberösterrrich und Vorarlberg verzichten auf fie Landesabgabe, hier beträgt die GIS nur 21 Euro.

archiv
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Hallo, geht das was Sie da schreiben auch auf ...

... "deutsch" und für alle verständlich?

Bond
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Auf deutsch

Kärntner oder Steirer zahlen 27 Euro pro Monat an die GIS. Davon gehen aber nicht einmal 20 Euro an den ORF selbst. Rund fünf Euro davon kassieren die Länder. In Kärnten werden damit die Musikschullehrer finanziert. Nur Oberösterreich und Vorarlberg holen sich kein Körberlgeld, dort beträgt die GIS-Gebühr nur 21 Euro im Monat. Was sagt uns das? Der ORF könnte auf eine Gebührenerhöhung locker verzichten, würde ihm die gesamte GIS-Gebühr bleiben.

qualtinger
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Privatisierung

Der ORF sollte privatisiert und die Zwangsgebühr abgeschafft werden. Das Programm rechtfertigt diese ohnehin nicht.

pescador
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Dann hast du in jedem Film

alle 10 Minuten eine fünfminütige Werbepause. Genau aus diesem Grund sehe ich keine Privatsender mehr.

NIWO
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Die Filme sind auch im ORF geschnitten.

Im ORF kann mann sich auch keinen Film ansehen. Sehr viele Szenen sind rausgeschnitten und verhunzen den ganzen Film.

umo10
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Staatliche Dienstleistungen dürften nicht mehr erhöht werden

als der durchschnittsprozentsatz aller österreichischen kollektivvertragserhöhungen!

kropfrob
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Dann schauen Sie mal ...

... auf die Homepage der Statisktik Austria. (www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/soziales/tariflohnindex/index.html). Dort ist der durchschnittliche Tariflohnindex mit 111,6 angegeben auf Basis 2016 = 100. Das heißt, in den 5 Jahren seit der letzten ORF-Gebührenerhöhung sind die Löhne um 11,6 % gestiegen, der ORF verlangt nun für diese 5 jahre eine Erhöhung von 8%. --> Ihre Forderung ist voll und ganz erfüllt.

umo10
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Ermittelt soll er von der Statistik Austria

Wie beim ökobonus, oder den Covid-19 Maßnahmen 😜

itsok
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Und dafür werden dann

Die Flugkosten pro Sendung für den Schwachsinn "Dancing Stars" bezahlt, eine Sauerei!!!!! 😡😡😡😡