Neuschitzer, Wolf und Co.Zeit, dass Stiftungsräte Verantwortung übernehmen

Wahlkämpfe sind ein Desaster für die Glaubwürdigkeit des ORF. Zu Bewerbern, denen innovative Ideen fehlen, kommen einzelne Stiftungsräte, die sich lieber Scharmützel liefern als sich mit dem ORF zu befassen. Auch die Tweets von Armin Wolf erweisen sich als wenig hilfreich.

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Österreich staunt und schüttelt den Kopf. Fast könnte man vergessen, dass in wenigen Tagen der Alleingeschäftsführer des wichtigsten Medienunternehmens des Landes bestimmt wird. Eine Person, die fünf Jahre lang Chef der einflussreichsten Nachrichtensendungen, Chef von vier TV-Sendern und zahlreichen Radiosendern sein wird und ein Budget verwalten muss, das rund eine Milliarde Euro umfasst. Man kann über den ORF denken was man will - aber schwerlich lässt sich übersehen, dass es am 10. August um viel geht.

Kommentare (3)
Dianthus
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nach der Wahl

Es gibt ein klares gesetzliches Prozedere bei der Bestellung des neuen Generaldirektor. Es gibt Bewerber und die Stiftungsräte müssen sich für einen entscheiden. Jetzt wo mal evtl kein "Roter" dran kommt, sondern vllt wirklich ein Unabhängiger, ist die Unabhängigkeit des ORF gefährdet - wie manche ORF-Wahl-Kommentierende behaupten.

Die Diskussion über die Art der Bestellung sollte nicht jetzt geführt werden, sondern nach der Wahl...

Lepus52
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Ein Unabhängiger?

Der Scherz des Tages! Natürlich meinen Sie, dass ein Mann oder eine Frau ohne Gesinnung und ohne eigene Meinung das gelbe vom Ei ist?

Patriot
4
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@Diathus: "... vielleicht wirklich ein Unabhängiger"

Der war gut! Vielleicht wirklich direkt aus dem türkisen Parteisekretariat?