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"Yes Day" auf NetflixEine Botschaft an alle "Nein"-Sager Eltern

Stellen Sie sich vor, Sie dürften einen Tag lang nie "nein" sagen. Was würden Sie erleben? Der Netflix-Familienfilm "Yes Day" gibt eine wenig prickelnde Antwort auf diese Frage.

Édgar Ramírez und Jennifer Garner in "Yes day" © (c) NETFLIX © 2021 (NETFLIX © 2021)
 

Was Eltern erleben würden, wenn sie einen Tag lang "ja" zu allem sagen, exerzieren in "Yes Day" Jennifer Garner ("Daredevil") und Édgar Ramírez ("Carlos – Der Schakal") vor. Als Mama und Papa von Kindern, die eben gerne einmal ein Pferd, fühlen sie sich in die Rolle der Nein-Sager gedrängt. Um diesem Image und der offen gezeigte Verachtung des Nachwuchses zu entkommen, lassen sie sich auf besagten Deal ein und spätestens an dieser Stelle zeigt sich, worauf diese Familienkomödie fußt: ein Kinderbuch.

Die "jajaja"-Familie isst Unmengen an Eis, fährt mit dem Rollercoaster, spielt ein Abwurfspiel im Park, verkleidet sich schräg, findet wieder zueinander und fährt mit offenem Autofenster durch die Waschstraße. Man kommt nicht umhin, ein wenig enttäuscht zu sein: Ein Tag ohne Widerspruch  Letztendlich bietet "Yes Day" harmlose Unterhaltung, der freilich nicht ohne die für US-Kinderserien- und filme übliche Moralinjektion auskommt - zumindest an diesen Injektionen gibt es keinen Mangel auf der Welt.

Fazit: Nun, man kann auch zu einem "Yes Day" nein sagen. Mutlosigkeit lässt sich nicht durch ein Prinzip aufheben, und eine einzige Idee macht selten ein gelungenes Drehbuch.

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