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Corona und die MedienDie Nachrichtenwüsten breiten sich aus

Die globale Medienwelt in der Mangel einer doppelten Krise: Corona und die Konkurrenz durch die großen Plattformen beschleunigen eine Entwicklung, die Nachrichtenwüsten hinterlässt.

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© (Sujetbild) APA/AFP/DANIEL SORABJI
 

"Do you live in a news desert?“ (Leben Sie in einer Nachrichtenwüste?), fragt eine Website der University of North Carolina. Auf dieser sind auf einer Karte in gelben und roten Farben jene US-Counties markiert, in denen nur noch eine oder gar keine lokale Zeitung mehr erscheint. Die Illustration macht deutlich: Mehr als die Hälfte aller Counties ist gefährdet, seinen Lokaljournalismus zu verlieren, wobei es sich bei den Zeitungen häufig um wöchentlich erscheinende Publikationen handelt. Die Coronakrise lässt die Nachrichtenwüsten expandieren: 38.000 Medien-Mitarbeiter wurden in den USA seit März entlassen, beurlaubt oder Lohnkürzungen unterzogen, schätzt die „Financial Times“.

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