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Palästinaflagge gehaltenSong Contest: Island dürfte nach Polit-Protest Schwierigkeiten bekommen

Die islandische Hardrockgruppe hatte während eines Zwischenschnittes Palästinaflagge in die Kamera gehalten, doch beim Wettsingen sind politische Statements strikt untersagt.

Die Formation aus Island könnte noch Schwierigkeiten bekommen
Die Formation aus Island könnte noch Schwierigkeiten bekommen © AP (Sebastian Scheiner)
 

Nachdem die isländischen Teilnehmer in einem Zwischenschnitt beim Finale des Eurovision Song Contests in Tel Aviv als politisches Statement die Palästinaflagge in die Kamera hielten, fordert der israelische Ausrichtersender KAN Konsequenzen. Der Sänger der isländischen Hardrockgruppe Hatari, Klemens Nikulasson Hannigan, hatte neben der Flagge mit den Händen auch ein Victory-Zeichen geformt.

"Die Isländer werden sicherlich von der Europäischen Rundfunkunion bestraft, die mit denen, die ihre Regeln verletzen, alles andere als nachsichtig ist", zeigte sich KAN-Chef Eldad Koblenz überzeugt. Ein EBU-Sprecher wollte die Causa mit Verweis auf die laufende Diskussion nicht kommentieren. Hintergrund ist die Regelung, dass politische Äußerungen beim Eurovision Song Contest strikt untersagt sind.

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Auch zwei Hintergrundtänzer von Madonna sorgten für Aufsehen Foto © (c) APA/AFP/KAN/ORIT PNINI (ORIT PNINI)

Auch einen kleinen Seitenhieb auf Ex-Superstar Madonna, die als Pausenact während des Finales am Samstagabend zwei Songs zum Besten gab und dabei zwei sich umarmende Hintergrundtänzer mit israelischer und palästinensischer Flagge auf dem Rücken im Gepäck hatte, wollte sich Koblenz nicht verkneifen: "Wir freuen uns, dass sie in einer Situation gekommen ist, in der nur wenige Künstler bereit sind, in Israel aufzutreten. Vielleicht hatte sie aber schon erfolgreichere Auftritte."

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