Zuletzt hatte Nadja Kayali ordentlich Pech: Sie stürzte über eine Stiege, brach sich einen Finger und verletzte sich am Knöchel samt Bändereinriss und Prellungen. Sechs Wochen lang musste sie liegen, von der letzten Ausgabe als Intendantin des Festivals „Imago Dei“ in Krems hat sie nur Teile mitbekommen. Das schmerzt, mehr vielleicht noch als die Verletzungen. Aber mittlerweile ist sie schon wieder unterwegs und hochaktiv, heute will sie die Krücken ganz weglassen, wenn sie in Villach dem Publikum die erste Ausgabe des Carinthischen Sommers präsentiert. Und das Programm kann sich sehen lassen, ist es doch so dicht und intensiv wie kaum je zuvor: Zwischen 6. Juli und 4. August stehen 46 Veranstaltungen auf dem Programm (zum Vergleich: zuletzt gab es bei ihrem Vorgänger Holger Bleck 21 Konzerte).