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Neu im Kino"Toy Story 4" und mehr: Was Sie diese Woche nicht versäumen dürfen

Seine Fans haben lang auf den neuen Film von Quentin Tarantino warten müssen: Nun ist "Once Upon a Time" da und mit ihm eine komprimierte, aber starke Kinowoche.

Der vierte Streich von Toy Story ist eine witzige Spielzeugkiste © Disney
 

Once Upon A Time ... in Hollywood

Bewertung: ****

Der Kultregisseur Quentin Tarantino pflanzt Leonardo DiCaprio und Brad Pitt ins Hollywood der späten 1960ern  und es ist ihnen eine Freude, din ihren Sollen als Westernstar und Stunt-Double dabei zuzuschauen. Sein neuester Film ist eine warme, nostalgieverliegte und fast hypnotische Hommage an das alte Hollywood und eine Ära voller Autokinos, Western-Sets und TV-Spots. Am Ende geht es ihm aber immer um das Kino. Und es ist großartig im Tarantino-Land. Lesen Sie hier die ausführliche Kritik.

Streik

Bewertung: ****

Mit einem Schlag sollen Tausend Mitarbeiter eines französischen Automobilzulieferers ihren Job verlieren. Die Reaktion der Betroffenen: Generalstreik. Bereits vor Jahren sollte das Werk dicht gemacht werden. Damals legte eine Vereinbarung fest, dass mehr Arbeit für weniger Lohn geleistet wird, im Gegenzug für gesicherte Arbeitsplätze. Für das Management ist der Deal nun Makulatur. Für Gewerkschafter Laurent (Vincent Lindon) eine klare Kampfansage. Regisseur Stephane Brize hat in „Der Wert des Menschen“ gezeigt, dass er ein Meister des Sozialrealismus ist. Von der ersten Filmminute weg setzt er auch in „Streik“ mit nachgestellten TV-Nachrichten und verwackelter Handkamera auf eine unmittelbare Bildsprache und regt zum Nachdenken über die Auswüchse des Kapitalismus an.

Toy Story 4

Bewertung: ****

Die Welt aus der Froschperspektive lebendiger Spielzeuge: Damit überzeugte das Pixar-Studio im allerersten computeranimierten Film 1995 kleines und großes Publikum zugleich. Pixar enttäuscht auch im vierten Teil nicht. Sheriff Woody muss diesmal Neuzugang Forky retten. Der ist ein selbst gebastelter Einweg-Göffel, eine Mischung aus Gabel und Löffel mit Minderwertigkeitskomplex. Die Schauplätze wie Rummelplatz und Antiquitätenladen sind interessant, die Witze der Nebenfiguren sitzen, das Tempo ist angenehm hoch und die Erwachsenen kommen mit ernsteren Lebensweisheiten auf ihre Kosten. Es geht um Verantwortung und Loyalität. Kinder werden erwachsen und verlieren das Interesse an ihren Spielzeugen. Doch die Toy Story geht weiter. Und jetzt geht es endlich um die Spielzeuge.

 

 

 

 

 

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