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Premiere Umjubelte Premiere: Im Film "Der Trafikant" steckt Hirn und Herz aus Graz

Im Grazer Schubertkino ging diese Woche die Österreich-Premiere von "Der Trafikant" über die Bühne. Das Grazer Produzentenduo hat schon wieder große Pläne.

Premiere im Schubertkino
Premiere im Schubertkino © ORF/Regine Schöttl
 

Diese Österreich-Premiere im Grazer Schubertkino wärmte die Herzen - oder wie ein Besucher es ausdrückte: „Ein betörend schöner, tief berührender Film!“ So schritt nach der Vorführung von „Der Trafikant“ ein bewegtes Publikum zur Premierenfeier, die im neu übernommenen M1 über den Dächern von Graz stattfand.

Der nächste Coup: "Ein ganzes Leben"

Dort verriet das Produzentenduo, Vater und Sohn Dieter und Jakob Pochlatko (epo-Film), dass es sich die Rechte für einen weiteren Roman von Robert Seethaler sichern konnte: „Ein ganzes Leben“. Wohl noch schwerer für die Leinwand zu adaptieren als „Der Trafikant“, den der Grazer Regisseur Nikolaus Leytner („Die Auslöschung“, ORF-Landkrimis) poetisch in Szene gesetzt hat. Das im Österreich von 1937 angesiedelte Drama, dessen Umsetzung mit etlichen Drehbuchfassungen sechs Jahre in Anspruch nahm, hätte wohl auch tolle Chancen beim Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Nur das Plakat führt etwas in die Irre: Da erwartet man eine kecke Liebeskomödie der 50er- oder 60er-Jahre.

An den erkrankten Bruno Ganz (er gibt Sigmund Freud im Film) ergingen aus dem Schubertkino Genesungswünsche nach Zürich: Johannes Krisch nahm für den 77-jährigen Edelmimen den stürmischen Extraapplaus im Saal auf und schickte das Video an Ganz. Simon Morzé, bekannt als Sohn von Angelika Schnell in „Schnell ermittelt“, legt hier den Grundstein für eine große Kinokarriere. Sein Staunen, seine Neugier, seine Leidenschaft gehen unter die Haut. Eine Sternstunde des österreichischen Films!

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