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Nachtkritik Salzburger Festspiele"Everywoman": Der Tod wird umso skandalöser, je näher man ihm kommt

Letzte Schauspielpremiere bei den Salzburger Festspielen: Milo Rau und Ursina Lardi nähern sich dem Skandal des Sterbens. Dabei stiehlt ihnen eine Amateurmitspielerin die Schau. Und die hat dafür einen unheimlichen Komplizen.

SALZBURGER FESTSPIELE 2020: FOTOPROBE 'EVERYWOMAN'
"Everywoman": Ursina Lardi in der Szene Salzburg © APA/BARBARA GINDL
 

Anfangs gibt es Glockengeläut, einen Sisyphosfelsen, der auf der Bühne herumgeschoben wird, und über der halbvoll-vollbesetzten Publikumstribüne ein Licht, das nicht ausgehen will. "Everywoman" heißt das Stück, das zum 100-Jahr-Jubiläum der Festspiele dessen Kernstück auf seine zeitgenössische Relevanz abklopft.

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