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100 Jahre FestspieleWarum Salzburg auf jeden Fall sein muss

Dass die Salzburger Festspiele auch im Coronajahr stattfinden, ist ein Wagnis. Wieso Salzburg dennoch den Takt vorgibt.

SALZBURGER FESTSPIELE 2011: ABENDSTIMMUNG VOR DEM FESTPSPIELHAUS UND FELSENREITSCHULE
Sommerliches Gedränge im Salzburger Festspielbezirk © APA/FRANZ NEUMAYR
 

Kammermusik statt Opernpremierenrummel, 14 Musiker, Dirigent Christian Thielemann und eine Handvoll Mikros in der Villa Wahnfried: Ein kärgliches Rundfunkkonzert ersetzte letztes Wochenende die obligate Gala-Eröffnung der Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth.

Kommentare (3)

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zweigerl
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Eine Kunstinnovation?

Über die Salzburger - gejandelt: "Fetzenspiele" als "ein künstlerisches Großereignis" zu sprechen, ist wohl ebenfalls ein Wagnis. Dass sie seit 1920 ein großtouristisches Society Event der Extraklasse waren, steht außer Streit. Die ästhetische Innovationskraft war aber schon allein wegen der großbourgeoisen Besucherklientel endenwollend. Ein Beweis dafür ist die endlose Repitition des "Jedermann", in dem die Festspiele ihre Identitätsmarke hegen und pflegen.

redniwo
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22
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ein wagnis

sind die festspiele 2020 vielleicht. das wagnis besteht darin, darauf zu vertrauen, dass corona fälle im august in salzburg vertuscht werden können.

Peterkarl Moscher
3
13
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Wahrheit tut weh !

Es wäre ja ein Wahnsinn wenn man für die PROMIS keine
Bühne mehr hätte, Absagen Aus und Basta.