Der jüngste Fall in einer langen Reihe an #MeToo-Vorwürfen: Zehn Mitarbeiterinnen warfen dem Übergangsintendanten an der Berliner Volksbühne, Klaus Dörr, u.a. "körperliche Nähe und Berührungen, erotisierende Bemerkungen, anzügliche Witze und sexistische Sprüche" vor. Oder, wie die "taz" berichtete, "unverhohlenes Anstarren auf die Brust" oder Unter-den-Rock-Fotografieren. Dörr bestritt zunächst, trat dann zurück und ließ ausrichten, er übernehme die volle Verantwortung.
Initiative für mehr Gleichheit
"Kill the Trauerspiel": Warum das Theater ein Strukturproblem hat
Acht Frauen aus der Branche kämpfen gegen Geschlechterungerechtigkeit am Theater und dabei starten sie erst einmal "bei null". Denn Zahlen oder ein Gender Report fehlen bislang. Das soll sich nun ändern.
© Derya Schuberth Gülcehre