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Telefontheater-Kritik"Tausend Wege" am Volkstheater: Hör mal, wer da hüstelt

Die US-Theatermacher 600 Highwaymen haben ein coronataugliches Stück fürs Volkstheater adaptiert: eine Telefon-Theater-Stunde mit einer Computerstimme und einer unbekannten Person - und ein bisschen Kopfkino.

Sogar in die Wüste reist man in dieser Telefon-Theater-Stunde: im Kopfkino © Volkstheater/Ulrike Schild
 

Nach dem furiosen Audio-Rundgang "Black Box" von Rimini Protokoll setzte das auf die Wiedereröffnung unter Neo-Intendant Kay Voges harrende Wiener Volkstheater auf ein weiteres pandemietaugliches Theatererlebnis. Bei "Tausend Wege - Ein Telefonat" der US-Theatermacher 600 Highwaymen (Abigail Browde und Michael Silverstone) muss man die eigenen vier Wände gar nicht mehr verlassen, sondern einfach nur mit aufgeladenem Handy ohne Lautsprecher und Blue Tooth-Kopfhörer eine Telefonnummer anrufen. In der Leitung begrüßt einen eine weibliche Stimme, eine zweite unbekannte Person entert die Situation. Man wird zu Person A oder Person B und nach der Ankündigung: "Dies ist kein Gespräch. Dies ist eine Möglichkeit, einander zu begegnen" startet das Telefontheater. Und: "Worte sind alles, was wir haben", mahnt die Computerstimme.

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