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Neue Graphic NovelsWenn Fußball mehr ist als die Summe aus Spieler, Ball und Tor

"Ein Match für Algerien" ist die wahre Geschichte algerischer Fußballer, die Mitten im Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich, eine eigene Nationalmannschaft gründen. Weitere Comics für heiße Sommertage unterm Apfelbaum: "Tomahawk", "Krieg der Welten", die Stephen King-Adaption "Sleeping Beauties" und "Der Schatten".

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Die wahre Geschichte algerischer Fußballer, die sich aus Frankreich absetzen, um eine Revolution zu unterstützen
Die wahre Geschichte algerischer Fußballer, die sich aus Frankreich absetzen, um eine Revolution zu unterstützen © Bahoe Books
 

"Ein Match für Algerien"

"Montag, 14. April 1958, 19 Uhr.“ An der Grenze von Frankreich zur Schweiz taucht ein Wagen auf – voll besetzt mit Fußballstars. Als der Zollbeamte die Pässe kontrolliert, glaubt er, zu träumen: Abdelhamid Bouchouk, Mokhtar Arribi, Rachid Mekhloufi und Abdelhamid Kermali sitzen im Auto. Die vier Algerier glauben, dass ihre Reise zu Ende ist. Doch die Zollbeamten wollen nur ein Autogramm.
„Ein Match für Algerien“ ist eine beim Wiener Verlag „Bahoe Books“ erschienene Graphic Novel, die die wahre Geschichte algerischer Fußballer erzählt, die sich aus Frankreich absetzen, um eine Nationalmannschaft von Algerien zu formieren. Der Unabhängigkeitskrieg des nordafrikanischen Staates gegen Frankreich wird dabei als sportliche Ausweitung der Kampfzone gezeigt. Javi Rey (Zeichnung), Szenarist Kris und der Historiker Bertrand Galic schufen eine großartig erzählte Story, die emotionale Nähe schafft und die Beweggründe der Fußballer nachvollziehbar macht. Darüber hinaus ist "Ein Match für Algerien" auch eine Geschichte, die von der Magie des Sports erzählt: Fußball ist mehr als die Summe aus Spieler, Ball und Tor - außerhalb des Feldes wird das Spiel mit dem runden Leder mit den Träumen, Hoffnungen und Wünschen der Fans aufgeladen. Im Anhang des Buches wird Mekhloufi gefragt, ob so etwas heute noch möglich wäre. Und er antwortet: "Die Welt ist materialistisch und die Fußballer von heute sind es auch (...) Das Traurigste ist die Tatsache, dass, wenn sie mit einem Fußballer sprechen, es unmöglich ist, über etwas anderes, als den Ball zu reden."

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