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herbst 2016

Riesenandrang: Ai Weiwei zog die Massen ins Kunsthaus Graz

Hunderte Menschen haben sich am Samstag im Grazer Kunsthaus angestellt. Sie alle wollten Kunst-Superstar Ai Weiwei sehen - oder ein Foto von ihm schießen.

Riesengedränge wegen diesem Mann: Ai Weiwei mit Peter Pakesch, Veronica Kaup-Hasler, Barbara Steiner, Christian Buchmann © Kunsthaus Graz
 

So voll hat man das Kunsthaus Graz schon lange nicht mehr gesehen. Hunderte Schaulustige strömten am Samstagmittag vor allem wegen einem Mann an Mur: dem chinesischen Kunstsuperstar und Politaktivisten Ai Weiwei.

Er war zwar schon Freitagabend in Graz eingetroffen, blieb der Eröffnung des steirischen herbst fern. Samstagfrüh tauchte er dann auf, betrat als erstes die Rolltreppe in den ersten Stock und knipste eifrig Handyfotos für seinen Instagramaccount. Er kam, um die Ausstellung "Geknetetes Wissen" im steirischen herbst zu eröffnen.

 

Ein von Ai Weiwei (@aiww) gepostetes Foto am

Der Regimekritiker ist nicht das erste Mal da. 2011 holte ihn der frühere Kunsthaus-Chef Peter Pakesch in die Steiermark. In der Schau "Ai Weiwei - Interlacing" waren Photografien und Videoarbeiten zu sehen.

Nun eröffnete Ai Weiwei die Ausstellung "Geknetetes Wissen" im steirischen herbst, bei der Arbeiten von ihm und Edmund de Waal. Wieder hat Peter Pakesch kuratiert. Und dafür extra dieses Shirt getragen.

Ein von Ai Weiwei (@aiww) gepostetes Foto am

 

Kommentare (2)

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FrageDesGewissens
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Kunst und Zirkus

Was haben die beiden gemeinsam?
Sie müssen neue Wege gehen.

Kein Mensch will mehr einen Löwen im Zirkus sehen.
Genausowenig ist es notwendig, rares Steuergeld beim Fenster hinauszuwerfen um einen Künstler einzufliegen.

In einer Zeit mit Internet und 24/7 HD Tv kannst du dir alle erdenklichen Kunstwerke von zu Hause ansehen.

Wer jedoch unbedingt die Werke "seines" Meisters sehen möchte, der kann sich ein Flugticket buchen und sich auf die Reise machen.

Unsere Künstler, sollten sich in ihre Bücher schreiben, dass das Steuergeld nicht endlos in ihre Taschen rinnt und Menschen für Kunst bezahlen, wenn sie die Werke als wertvoll erachten.

Wieviel bleibt vom Herbst?

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Mag2412
1
2
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Enttäuscht

Auch wenn ich persönlich nichts gegen diese. Herrn habe enttäuscht mich die heimische Politik doch sehr damit das sie sein Projekte mit so viel Geld fördert.
In Zeiten wie diesen in denen es akute Mängel in unserem an sich heilen System gibt sollten Förderungen eher an Zukunftsprojekte wie Schulen oder Kindertagesstätte gehen und nicht an Menschen die Steinbrocken aus China auf den Dachstein importieren. Kultur sollte sich langsam darauf einstellen das sie sich selbst finanziert aus Spenden oder Stiftungen. Es ist zwar nur ein kleiner Teil der hier eingespart werden kann jedoch wie ich finde ein absolut richtiger.

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