Bis 2030 werden zwischen 20.000 und 50.000 zusätzliche Arbeitsplätze im Bereich der additiven Fertigung gebraucht. Entsprechende Weiterbildungsangebote zur Ausbildung von Fachkräften sind notwendig, um Unternehmen auf den rasanten Fortschritt in der 3D-Druck-Technologie vorzubereiten,“ sagt Franz Riemelmoser von der FH Kärnten.

Dort besteht mit dem Zentrum ADMiRE und weiteren Forschungsgruppen bereits ein hohes Maß an Kompetenz und Erfahrungswerten mit den verschiedensten Anwendungen des 3D-Drucks. Riemelmoser, der an der FH die technische Forschung leitet, sieht darin eine Art Keimzelle für Größeres: nämlich ein regionales „3D-Druck-Ökosystem“.

Dieses Konzept sieht die Ansiedlung von Unternehmen im Umfeld einer modernen Forschungsinfrastruktur vor, die Kooperationen fördern kann. „Kärnten verfügt über eine starke Rolle des 3D-Drucks als Wirtschaftsfaktor“, so Andreas Starzacher vom Kärntner Wirtschaftsförderungsfond (KWF). „Eine konsequente Weiterentwicklung dieser Basis, gemeinsam mit regionalen und nationalen Unternehmen sowie weiteren Partnern, ist unser Ziel, um das 3D-Druck-Ökosystem langfristig zu entwickeln“, sagt Riemelmoser.

Die FH lädt alle interessierten Unternehmen, Institutionen und Ausbildungsorganisationen ein, sich am Entwicklungsprozess zu beteiligen.

Kontakt. 3D-Druck@fh-kaernten.at

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