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Lienz

Die ÖVP reißt mit Modellregion Gesamtschule Gräben auf

Diskussion um eine Modellregion Gesamtschule Osttirol ruft Bezirkspolitik auf den Plan. Für Blanik ist Bezirk nicht das ideale Versuchsgebiet.

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Das Gymnasium Lienz ist Brennpunkt in den Auseinandersetzungen um eine Gesamtschule für Osttirol © KLEINE ZEITUNG
 

Die aufgeflammten Debatten um die Modellregion Gesamtschule Osttirol und der damit verbundene Widerstand im Gymnasium Lienz ist kein Strohfeuer. Lichterloh brennt es jetzt– und zwar nicht nur am Gymnasium Lienz, das bei einer Gesamtschule seine Unterstufe verliert - sondern auch in der Politik. Landtagsabgeordnete Elisabeth Blanik (SPÖ) ist klare Befürworterin der Gesamtschule.

Kommentare (4)

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beobachter2014
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Übers Ziel geschossen!

Eindeutig übers Ziel geschossen hat in diesem Fall die Frau Direktor, indem sie ohne irgendwelche Eckpunkte und Details zu kennen, sofort die Eltern mobilisiert und offensivst in alle Medien geht! So ist jede zielführende Diskussion von Anfang an ausgeschlossen! Außerdem spricht die Frau Direktor den Hauptschulen, heute NMS, jede Bildungsqualität ab. Dabei kommen über 70 % der Maturanten aus dem Bezirk aus den NMS, insbesonders aus den Tälern (Sillian, Matrei, Virgen). Und diese Schulen sind schon seit Jahrzehnten praktisch Gesamtschulen, weil sich kaum jemand die weite Fahrt nach Lienz antut ....
Dass die Politik ungeschickt agiert hat, steht außer Zweifel! Dass die Frau Bürgermeisterin, die sich vor einem Jahr noch "Lienz als Modellregion durchaus gut vorstellen" (Originalzitat aus der TT) konnte, jetzt plötzlich auch gegen jede Form der Gesamtschule ist, passt genau ins Bild!
So wird in Österreich Politik, auch Bildungspolitik, gemacht! Jahrzehntelange Diskussionen, kaum Lösungen ..

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Sachliche Diskussion statt Emotion

Ich schließe mich der Meinung des beobachters2014 voll inhaltlich an und möchte nur etwas ergänzen.
Dass jeder Direktor seine Schule und seinen Schultyp verteidigt, ist legitim. Dass mit einer gem. Schule der 10-14 Jährigen anstelle der Gym. Unterstufe für ganz Osttirol die pädagogische Bildungssteinzeit ausbricht, ist Übertreibung pur.
Dass man die Stärken des Gymnasiums und die Stärken der Neuen Mittelschule in einem Schultyp, unter einem Dach und einer Verwaltung vereint und die Synergien nutzt, wäre eine durchaus zukunftsorientierte Perspektive. Eine bessere soziale Durchmischung, eine spätere Selektion der Schüler und finanzielle Einsparungen in Verwaltung und Infrastruktur wären z.B. Vorteile einer solchen Lösung. Diese "neue" Schule muss deswegen noch lange keine Einheitsschule sein, denn Differenzierung nach Interessen, Begabungen usw. setzt nicht zwingend zwei unterschiedliche Schultypen voraus. Es braucht aber ein gutes pädagogisches Konzept, damit es ein Erfolg werden kan

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solder
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sie haben recht

nur, könnten sie bitte die stärken der nms dazuschreiben.

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ae471a260f2f816fbffc6820192dc212
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Text zu lang

Der vorige Text war um einen Buchstaben zu lang, sodass beim Wort "kann" das "n" verloren gegangen ist.

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