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Sommergespräch Alfons Flatscher: „Wir fanden Zuflucht im Nirgendwo“

Der St. Jakober Alfons Flatscher gründete in Wien als Journalist einen Verlag. Dann wanderte er nach Amerika aus. Corona trieb ihn jetzt in die Einsamkeit.

Der Unternehmer und Journalist Alfons Flatscher ist ein Familienmensch. Mit den Seinen lebt er derzeit auf einem einsamen Bauernhof © KK/Privat
 

Vor vielen Jahren sind Sie, Herr Flatscher, von Osttirol ausgezogen, um ihr Leben zu finden. Sie sind ein Defregger „Forschtgihner“. Warum?
Alfons Flatscher: Ganz einfach: Es gab keine Universität in Osttirol. Ich dachte mir, wenn schon weg von daheim, dann gleich in eine Metropole. Also ist es Wien geworden. Ich habe dann quer durch das Vorlesungsverzeichnis studiert. Abgeschlossen habe ich dann in Politikwissenschaft mit einer Arbeit über die Lernfähigkeit von Organisationen. Leider bin ich nicht wirklich fündig geworden. Danach war ich zwei Jahre im Ausland, in den USA und mit einem Stipendium in Mexiko.

Kommentare (1)

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solder
0
1
Lesenswert?

nirgendwo

ist bei uns doch ein relativ sicheres refugium.