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Neue Wege der Gletscherarchäologie

Einsatz von Technik und Bewusstseinsarbeit als Ergebnis von Workshop.

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© KK/Stadler
 

Der Fund von Ötzi machte in der Archäologie im Gletscher ein neues Feld auf. Forscher aus Österreich, Südtirol und der Schweiz tauschten sich im Alpinarium Galtür dazu aus. Die Initiative für den Workshop kam von Harald Stadler, dem Leiter des Institutes für Archäologie an der Universität Innsbruck. "Ziel war es, Möglichkeiten der Prävention auszuloten, um möglichst wenig Funde und Befunde, die das Eis freigibt, für die Wissenschaft zu verlieren", sagt Stadler. Besonders interessant sei die Vorstellung eines "Awareness-Systems", hervorgegangen aus der Universität Zürich, gewesen. Dabei gehe es um das Ermitteln von Hoffnungspotenzialen, um sinnvolles Zusammenwirken von Wissenschaft, Öffentlichkeit und Personen, die sich beruflich und privat in Gletscherregionen aufhalten. Dieses System kommt laut Stadler nun auch in Osttirol zum Einsatz. Den Gletscherexperten führte der Bergretter Markus Bstieler aus Prägraten den Einsatz einer Dampfsonde im Eis vor, da auch technische Hilfsmittel in der Gletscherarchäologie unverzichtbar sein werden.

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