„Es war ein Katastropheneinsatz, der mir in Erinnerung geblieben ist. Es schien unmöglich, aber unser Motto lautet ‚Geht nicht, gibt‘s nicht‘. In vier Stunden wurden 228 Einsatzkräfte alarmiert. Alle haben sich gefragt ‚Wie zum Teufel werden die Spittaler das hinbekommen?‘ Mit dem Katastrophenhilfszug aus sämtlichen Gemeinden des Bezirks sind wir nach Unterkärnten ausgerückt, um der vom Hochwasser betroffenen Bevölkerung zu helfen“, erinnert sich der Spittaler Bezirksfeuerwehrkommandant Kurt Schober. Nicht nur die Einsatzkräfte, sondern auch die Betroffenen im Raum Völkermarkt, Bleiburg und St. Paul im Lavanttal denken bis heute an den dramatischen Einsatz zurück. Am 4. August 2023 waren nach heftigen Unwettern 36 Feuerwehren mit 37 Fahrzeugen vor Ort. In 24 Stunden wurden 440 Einsätze registriert, 83 davon wurden von den Teams des KAT-Zuges II abgearbeitet.