AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Verwaltungsposten gefordertFeuerwehren ersticken in Verwaltung: Reaktionen der Parteien

Der zuständige Landesrat Daniel Fellner (SPÖ) erteilt Forderung nach einem hauptberuflichen Verwaltungsposten eine Abfuhr. Nun klinkt sich die FPÖ ein.

Die Feuerwehren hoffen auf zusätzliches hauptberufliches Personal © MAK - Fotolia
 

Kommandanten von Freiwilligen Feuerwehren klagen, dass die Verwaltung immer mehr ausufert. Die Kleine Zeitung lud die Kommandanten Rahman Ikanovic (FF Völkermarkt) und Christoph Gerak (FF Wolfsberg) sowie die Bürgermeister Valentin Blaschitz (Völkermarkt, SPÖ) und Hans-Peter Schlagholz (Wolfsberg, SPÖ) zum runden Tisch. Die Gemeinden Völkermarkt und Wolfsberg haben je einen hauptberuflichen Feuerwehrwart und einen Zivildiener, Wolfsberg auch noch einen Brandschutzbeauftragten. Fazit der Diskussion: Die Feuerwehren fordern einen zusätzlichen Verwaltungsposten, der von einem Hauptberuflichen übernommen wird. Vom zuständigen Landesrat Daniel Fellner (SPÖ) kam eine Abfuhr.

Verwaltungstätigkeiten ausmisten

Nun hat sich die FPÖ eingeklinkt: „Es ist unverschämt, wie Landesrat Fellner der Forderung der Feuerwehren und Bürgermeister, im Zusammenhang mit einer personellen Unterstützung der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute, eine Abfuhr erteilt“, kritisiert FPÖ-Chef, Klubobmann Gernot Darmann und fügt hinzu: „Wir stehen voll hinter der verständlichen Forderung der Feuerwehren in Wolfsberg und Völkermarkt. Es geht um die Sicherheit der Bevölkerung und um die Wertschätzung, Unterstützung und Entlastung der vielen ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Wir fordern auch, administrative Aufgaben zu durchforsten und unnötige Verwaltungstätigkeiten auszumisten.“

Keine Berufsfeuerwehr

Landesrat Fellner dazu: „Ich bin voll auf der Seite der Feuerwehr und es hindert niemand die Gemeinden daran, die Feuerwehren bei administrativen Tätigkeiten zu unterstützen. Es gibt genügend Gemeinden, die den Feuerwehren genug Personal zur Seite stellen", sagt der Landesrat und fügt hinzu: "Das Feuerwehrwesen obliegt den Gemeinden. Wenn sie einen zusätzlichen Posten wollen, müssen sie dafür zahlen und es sich nicht einfach machen und sagen, das Land soll einspringen.“ Zudem wolle Fellner keine "schleichende Einführung einer Berufsfeuerwehr. Ich bin ein Fan der Freiwilligen Feuerwehr und der Ehrenamtlichkeit".

Kommentare (6)

Kommentieren
Ludolf
0
2
Lesenswert?

LR Fellner

hat schon recht - viele sind halt Multikulti - das versteh ich das dann viel Verwaltung anfällt - aber warum soll eine Gemeinde zahlen wenn er für den Abschnitt arbeitet - sehe das nicht ein !!! Funktionen abgeben - dann wird´s auch wieder ruhiger !

Antworten
wlan
1
4
Lesenswert?

Warum macht der Kdt von Völkermarkt dann auch noch den Gemeindekommandant und den Abschnittskommandant???

Wenn die Arbeit in seiner Feuerwehr schon Zuviel ist????

Antworten
Ludolf
0
3
Lesenswert?

Weil...

.... er anscheinend nicht ausgelastet ist - der Herr !

Antworten
stitevs
2
4
Lesenswert?

Fellner hat recht ...

Wir können stolz auf die vielen freiwilligen Feuerwehren sein!
Ich bin mir sicher, Geld wächst nicht auf den Bäumen und Kärnten wurde schon genug ausgesaugt und runtergewirtschaftet. Die Menschen wollen keine Schreier schlecht durchdachte Forderungen.
Es geht wieder aufwärts mit Kärnten und da darf man Kaiser und Co danke sagen!!!

Antworten
silentbob79
0
7
Lesenswert?

Sehr emotionales Thema

als Politiker darf man der Feuerwehr eigentlich nie nein sagen, auch wenn es in der Sache das Richtige ist. Hr. Darmann kann aus der Oppositionsrolle leicht fordern ...

Der richtige Weg muss es sein, den Verwaltungsaufwand zu verringern. Es darf nicht sein, dass eine freiwillige Feuerwehr einen dermaßen großen Verwaltungsaufwand hat, dass man dafür einen hauptberuflichen Mitarbeiter einstellen muss.

Antworten
walterkaernten
2
10
Lesenswert?

feuerwehr

1.
FELNNER hat recht. KEINE zusatzposten, denn das geht wieder zu lasten des FF BUDGETS und es kann noch weniger für die ortsfeuerwehren investiert werden.

2.
Verwaltungsaufgben sind zu ENTRÜMPELN
Da ist vieles was nicht notwendig ist.

3.
Das EDV programm, welches die einzelnen ortsfeuerwehren verwenden müssen um die meldungen abzugeben ist SEHR KOMPLIZIERT. Das müsste schnellsten verbessert und vereinbacht werden.

Antworten