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KlagenfurtSieben Fragen zu dem umstrittenen "Stadion-Wald"

Kunstprojekt von Klaus Littmann im Klagenfurter Stadion polarisiert und wirft Fragen auf.

Das Bild von Max Peintner hat Klaus Littmann inspiriert © Müllauer
 

1. Welche Kosten kommen auf die Stadt zu?
Seitens der Stadt wird es zu keiner finanziellen Subventionierung dieses Projektes kommen. Sie stellt aber das Stadion zur Verfügung – in einer Zeit, die veranstaltungsfrei ist. Im Leerbetrieb wird seitens der Sportpark GmbH mit anteiligen Kosten von rund 30.000 bis 40.000 Euro für zwei Monate beziffert. Die 1,5 Millionen Euro Kosten für die Bäume will der Schweizer Klaus Littmann durch Baumpatenschaften aufstellen.

Kommentare (6)
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georgXV
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ENDLICH ...

eine sinnvolle Nutzung des Klagenfurter Stadions, das ja (LEIDER) so gut wie immer LEER steht !!!

Bayerlein
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Teure Kunst

Nichts gegen Kunst, aber wieviel Kinder in der dritten Welt könnte man von diesem Geld satt bekommen ???? So schauen wir auf einen künstlichen Wald derweil 1000ende von Kindern vor Hunger sterben.

gericom7
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Schutzwald

Um 1,5 Mio Euro könnte man bei geschätzten Aufforstungskosten von 5.000 Euro pro Hektar, cirka 300 Hektar gefährdete Almregionen mit Schutzwald versehen. Das wäre ein sinnvolles Projekt und keine "Geldvernichtung" wie das Stadionprojekt.

empoerteuch
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Freiheit der Kunst

Wenn bei uns in Kärnten Kunst und Künstler in Bedrängnis geraten, springe ich dann schon mal schützend auf die Seite von Kunst und Künstler. Das Problem hier ist, dass ich hier, trotz Kunstverständnis, keine Kunst erkennen kann. Ich mein, Klagenfurt ist ja sozusagen umringt von Wald und Bäumen. Wir leben ja nicht in einer Stadt, wo man Wald und Bäume nur vom Hörensagen kennt. Mit dem Kreuzbergl haben wir einen großen Stadtwald. Warum also soll man ins Stadion gehen um sich Bäume anzusehen? Wo verbirgt sich da die Kunst?

Und ganz ohne Steuergeld stimmt ja nicht. Immerhin soll der Bund dieses Projekt mit Steuergeld fördern/subventionieren. Mit 1,5 Mio könnte man viele Kärntner Künstler, die am Hungertuch nagen, fördern.

Dieses Projekt ist, mit verlaub, Kacke, und wird mit Garantie ein Flop.

Kärntner007
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Frage Nr. 8:


Sind die Klagenfurter Stadtpolitiker völlig übergeschnappt?

Ja, Wahrscheinlich, man sollte sie sicherheitshalber unter Sachwalterschaft stellen!

gintonicmiteis
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Offene Fragen...

- laut Medienberichten 2016 beträgt der Abgang pro Jahr 1,2 Mio. Euro... das sind 100.000 Euro pro Monat - da hier die betriebsstarken Monate mitgerechnet werden, müsste der Abgang rein rechnerisch in den betriebsschwachen Monaten also höher sein... wo kommt die GmbH da auf nur 30.000 Euro für 2 Monate? Werden der GF und die Angestellten in der Zwischenzeit gekündigt? Werden die Betriebskosten an Strom, Wasser, Heizung etc. eingestellt?
- der Christo wird kommen: können wir das schriftlich haben? Ich erinnere mich an einen mittlerweile verstorbenen LH, der uns auch die größten Promis der Promis versprochen hat... keiner ist gekommen (und wenn, dann nur gegen Cash)
- werden die Sanierungskosten, die angeblich der Veranstalter trägt, auf ein Treuhandkonto gelegt? Wenn der in der Zwischenzeit Pleite geht, wird der Steuerzahler wieder auf den Kosten sitzen bleiben...
- ich verstehe (mit meinem simplen nicht-parteibuchgefärbten Gemüt) noch immer nicht, warum sich jemand ein paar Bäume in einem Stadion anschauen sollte (weder kostenlos noch gegen Eintritt)? Wenn ich einen Baum sehen will, der mehrmals an den Wurzeln beschnitten wurde, damit sein natürlicher Wachstumsdrang unterdrückt wird, geh ich mir beim Nachbarn den Bonsai ansehen... Dass die Grünen so eine perverse Baumschädigung unterstützen, versteh ich noch weniger...