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Kärntner des Tages

Helmut Pucher: Ein Weltreisender mit dem Rad

Der 31-jährige Extremradreisende aus Mittertrixen bricht nächste Woche auf, um auf der "Panamericana" 26.000 Kilometer von Feuerland nach Alaska zu fahren. Samstag hält er in Tainach einen Vortrag.

Auf seiner letzten Reise legte Pucher 10.000 Kilometer zurück. © Privat
 

Wie fühlt man sich, kurz vor einer 26.000 Kilometer langen Reise mit dem Rad, einer unvorstellbaren Anstrengung, die von Feuerland nach Alaska, durch Kälte, Hitze, über Berge und durch Wüsten führen wird? Der Extremradreisende Helmut Pucher freut sich – auf "die Verwirklichung einer Sehnsucht". Denn der Panamerican Highway, vom südlichen Ende der Welt durch zwei Kontinente in den hohen Norden, ist "eine der Routen, die man fahren muss". Und er freut sich auf die Begegnungen. "Ich hoffe darauf, außergewöhnliche Menschen zu treffen und sich wieder in solch einer unerwarteten Weise von Ländern überraschen zu lassen."

Pucher freut sich auf seinen Vortrag, Samstag in Tainach. Foto © Privat

Das "Wieder" bezieht sich auf die letzte große Reise des 31-Jährigen, die ihn von Frühling 2013 bis zum Spätherbst 2014 vom heimatlichen Mittertrixen über den Balkan und die Türkei bis Indien, China und retour führte. Auch einen Teil der "Panamericana", die Strecke von der argentinischen Grenze bis zum Titicacasee, hat er schon kennen- und liebengelernt: "Mit dem Rad in diesen endlosen Weiten in den Sonnenaufgang zu fahren – es ist unbeschreiblich."

Arbeit im Ausland

Pucher, der das letzte Jahr vor allem zur Regeneration und Vorbereitung nutzte, hat nach einem abgebrochenen Medizinstudium viel Zeit im Ausland verbracht. Er arbeitete auf englischen Flughäfen, Ökofarmen in Italien, machte in einem Spital in Ghana ein Volontariat, arbeitete als Freiwilliger in Ladakh und Hanoi, organisierte Radreisen und hielt Vorträge.

Ein Philanthrop zu sein, ist eine Sache, aber sich wirklich für etwas einzusetzen, eine andere 

Helmut Pucher

Die "Panamericana"-Tour wird ein Jahr dauern. Der ledige, kinderlose Pucher, der mit kleiner Ausrüstung fährt, in Zelten übernachten und am Lagerfeuer kochen wird, wird einen Film drehen, auch kann man die Reise auf www.panam-rouleur.com mitverfolgen. Und er möchte die Organisation "NPH – Nuestros Pequenos Hermanos", die sich in Zentralamerika für benachteiligte Kinder einsetzt, unterstützen. Engagement ist ihm wichtig – "ein Philanthrop zu sein, ist eine Sache, aber sich wirklich für etwas einzusetzen, eine andere".

CHRISTIAN ZECHNER

Benefizvortrag

Vortrag.
Samstag, 9. Jänner, "Weltreise mit Rad - Miles for Ukraine!". Bildungshaus Sodalitas, Tainach. Beginn: 19 Uhr. Der Reinerlös kommt einem Waisenhaus in der Ukraine zugute. Eintritt: freiwillige Spenden.

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