"Wir erwarten heuer wieder mehrere Schwerverletzte in unserer Abteilung", befürchtet Yosuf El-Shabrawi, Leiter der Augenabteilung und Optometrie im Klinikum Klagenfurt. In den vergangenen Jahren gab es in der Klagenfurter Augenheilkunde zwar keinen Schwerverletzten aufgrund von Böllern, dies hatte aber mit den Covid-19-Maßnahmen zu tun. El-Shabrawi: "Vor der Pandemie verzeichnete man in Österreich im Durchschnitt 90 Schwerverletzte, in Kärnten drei. In den letzten zwei Jahren zählte man 30 Verletzte österreichweit, in Kärnten hatten wir in diesem Zeitraum zum Glück keinen Patienten, der durch Böller sein Augenlicht verlor. Das könnte sich heuer wieder ändern", meint der Primarius.
Viele Patienten befürchtet
Kärntner Mediziner rechnen wieder mit Böller-Verletzten
Das traditionelle Böllerschießen rund um den Jahreswechsel bereitet bei Ärzten des Klinikums Klagenfurt Sorgen. Nach den coronabedingten Absagen dürfte es heuer wieder zu zahlreichen Unfällen kommen.
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