Dramatischer Einsatz Verletzter Kletterer wurde von Bergrettung ins Tal gebracht

28-Jähriger blieb mit Fuß hängen und verletzte sich am Koschutnikturm. Zwei Hubschrauber konnten den Mann nicht aus der Wand bergen. Deshalb rückten die Bergretter aus.

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© Bergrettung Ferlach
 

Am Mittwoch  unternahmen ein 56-jähriger Mann aus dem Bezirk Feldkirchen und sein 28-jähriger Sohn aus Altenmarkt im Pongau gemeinsam eine Klettertour (Zweierseilschaft) am Koschutnikturm in Zell-Koschuta in der Gemeinde Ferlach.

Gegen 9 Uhr erreichten sie den Einstieg (Unterer Quergang) zu den dortigen Kletterrouten. Nach der vierten Seillänge entschlossen sie sich in den „Nordpfeiler“ einzusteigen. Als der Sohn gegen 12 Uhr den nächsten Stand erreichte, begann der Vater mit dem Nachstieg. Nachdem er einige Meter geklettert war und eine Sicherung lösen wollte, verlor er das Gleichgewicht und kippte weg. Beim Wegkippen blieb er mit einem Fuß hängen und erlitt dadurch Verletzungen unbestimmten Grades. Aufgrund dieser Verletzung konnte er nicht mehr weiterklettern und verständigte schließlich die Bergrettung.

Die Crew des Rettungshubschraubers C 11 versuchte eine Taubergung, musste den Versuch wegen der am Koschutnikturm herrschenden Windverhältnisse abbrechen. Auch dem Polizeihubschrauber „Libelle“ war eine Bergung aus der Wand nicht möglich.

In einer aufwändigen Rettungsaktion von den Bergrettungen Ferlach und Klagenfurt mit insgesamt 24 Bergretter und Bergretterinnen sowie zwei Mitgliedern der alpinen Einsatzgruppe Klagenfurt konnte der Verletzte aus der Wand in das Kar verbracht werden. Dort wurde er vom Rettungshubschrauber C 11 mittels Tau zu einem Zwischenlandeplatz und anschließend in das UKH Klagenfurt geflogen.

Kommentare (2)
MichaelaAW
4
1
Lesenswert?

Warum

...rücken dabei 26 Bergretter*innen aus? (Mich würde das wirklich interessieren)

Klgfter
1
6
Lesenswert?

weil so einen einsatz

auch ein vollprofi wie du nicht alleine schafft …..