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Nach Alkofahrt Todeslenker konnte seinen Führerschein behalten

Ein 21-Jähriger hat im April 2019 alkoholisiert einen Verkehrsunfall mit zwei Todesopfern verursacht. Seinen Führerschein musste er nie abgeben. Laut Behörde gab es keine rechtliche Möglichkeit.

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© Kari
 

Wer mit mehr als 0,79 Promille Alkohol im Blut am Steuer eines Fahrzeuges erwischt wird, der verliert zwingend seinen Führerschein. Wer mit 0,88 Promille im Blut einen Verkehrsunfall mit zwei Todesopfern verursacht hat, kann seinen Führerschein unter gewissen Umständen allerdings behalten. Besagter Unfall ist im April des Vorjahres auf der Drautalbundesstraße in Irschen passiert. Zwei junge Männer (21 und 20 Jahre alt) sind dabei ums Leben gekommen.

Kommentare (12)

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47er
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Das muss man sich mal vorstellen,

hast zwei Kumpel auf dem Gewissen und zerrst einen davon hinters Lenkrad, setzt dich auf die Rückbank und wartest auf die Hilfe! Beim Prozess bekommst 8 Monate bedingt und 4 Monate Führerscheinentzug, weil die Situation nicht eindeutig festgestellt werden konnte.

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schaerdinand
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Vier Monate Führerscheinentzug und nur acht Monate Haft!

Die Angehörigen sind zu bedauern.
Hab mal nachgesehen: derselbe Richter hat einen Tag vorher einen Mann zu 12 Monaten Haft verurteilt. Dieser Mann hat nur GEDROHT jemanden umzubringen. Keinem ist ein Haar gekrümmt worden. 12 Monate Haft! Dieser fährt betrunken und zu schnell durch die Gegend und tötet zwei junge Menschen - 8 Monate Haft. Da passt was nicht!

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9956ebjo
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Frage

Bedingt oder unbedingt?

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Horstilein
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Ein alkoholisierter Autofahrer...

... der zwei Menschen das Leben genommen hat, darf meiner Meinung nie mehr ein Fahrzeug lenken und dies ein lebenslang!!!!

Hier wird über alle rechtlichen Dinge geschrieben, aber jede Mutter und jeder Vater muss sich in die Lage versetzen es könnte auch sein Kind sein!!!

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835727e03f74c62b7853d72e21b5d08f
4
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Verurteilte Mörder

werden irgendwann, sofern sie nicht ohnehin eine zeitlich begrenzte Strafe bekommen haben, wieder in die Freiheit entlassen und bekommen eine zweite Chance, aber Unfalllenker sollen keine Chance mehr erhalten...

Klingt logisch.

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835727e03f74c62b7853d72e21b5d08f
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Das ist ja wohl logisch

Es gilt immerhin die Unschuldsvermutung. Zum Alkolenker wird er, da er die Lenktätigkeit bestritten hat und diese auch nicht offensichtlich war, erst kraft eines rechtskräftigen Urteils.

Der Führerscheinentzug ist übrigens keine Strafe, sondern eine Administrativmaßnahme zum Schutz der Allgemeinheit vor alkoholisierten Verkehrsteilnehmern.

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pink69
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Wäre

an der Zeit hier tätig zu werden und solche Dinge endlich richtig zu evaluieren! Alles andere ist diesem Chaotenpolitikum im Land wichtiger, als bei solchen Dingen anzusetzen .

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gonde
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Dann ist es ja höchst an der zeit, die unscharfen Gesetze zu überarbeiten! Glaubt ihr nicht, daß es endlich Zeit danach wäre?

Pfusch wohin man schaut. Ach ja, es handelt sich ja um einen PROBE-Führerschein. Das macht es noch delikater. Gegenüber stehen zwei(!) Menschenleben.

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835727e03f74c62b7853d72e21b5d08f
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Wie soll das gehen?

Für einen Führerscheinentzug muss zuerst seine Lenkereigenschaft feststehen und dazu bedarf es eines Gutachtens und eines rechtskräftigen Urteils. Was soll daran schlecht sein? Stellen Sie sich vor, im Gerichtsverfahren wäre herausgekommen, dass er das Fahrzeug tatsächlich nicht gelenkt hat...! Soll man die Rechtsstaatlichkeit dem Populismus opfern?

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eadepföbehm
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Hilfreich wäre vielleicht,

Wenn er für die vorsätzliche Falschaussage nicht der Fahrer gewesen zu sein lebenslangen Führerscheinrntzug aufgebrummt bekommen würde. Das hätte für ähnlich gelagerte Fälle eine präventive Wirkung.

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835727e03f74c62b7853d72e21b5d08f
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Wie gesagt

der Führerscheinentzug ist keine Strafe, sondern eine Maßnahme der Verkehrssicherheit.

Die falsche Beschuldigung wäre als Verleumdung strafrechtlich zu verfolgen gewesen, allerdings war das Unfallopfer schon tot, als es vom Lenker am Fahrersitz plaziert wurde und Tote kann man nicht verleumden.

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solder
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die beh. Höchststrafe ist ein viermonatiger Entzug des Führerscheins.

das mag schon sein. der oder die Amtsärzteschaft kann da auch mitreden. Führerscheinentzug lebenslänglich, ohne Unfall.

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