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Banken

AK warnt vor höheren Zinsaufschlägen bei Krediten

Die Banken würden derzeit zum Teil versuchen, über Folgevereinbarungen höhere Zinsaufschläge mit den Kunden zu vereinbaren. Bei Wohnungskrediten gehe es da um tausende Euro, sagt AK-Experte Mario Drussnitzer.

Laut Arbeiterkammer versuchen die Banken die Zinsaufschläge zum Teil sogar zu verdoppeln © Fotolia
 

Mit 1. April ist die Sekundärmarktrendite inländische Banken ausgelaufen – eine Kennzahl des Kapitalmarktes, die die Durchschnittsverzinsung von Anleihen angezeigt hat. Bisher war es so, dass in etlichen Kreditverträgen der kurzfristige Euribor-Wert mit „langfristigen“ Zinssätzen wie der Sekundärmarktrendite verknüpft wurde. Der Sollzinssatz setzt sich aus dem nicht beeinflussbaren Zinsindikator und dem Aufschlag zusammen. Kreditnehmer, welche diesen Zinsaufschlag in ihrem Vertrag mit der Bank vereinbart haben, werden daher aktuell laut Arbeiterkammer Kärnten (AK) von den Banken angeschrieben, weil Folgevereinbarungen für die Sekundärmarktrendite getroffen werden müssen.

Kommentare (1)
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0WH0TQ4UIY0OU6LV
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Lesenswert?

AK warnt vor höheren Zinsaufschlägen?

Sollten sich um gerechte Löhne kümmern und so Ihre Klientel vor Banksters schützen!

"Konsumkredite" sind eine Vorwegnahme der Wirtschaftsleistung und daher zu verbieten.