AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

CoronavirusAUA streichen alle Chinaflüge bis 28. März

Die Austrian Airlines meiden Flüge nach Peking oder Shanghai, Betroffene können kostenfrei umbuchen oder bekommen ihren Ticketpreis zurück.

Viele AUA-Flieger bleiben vorerst am Boden
Viele AUA-Flieger bleiben vorerst am Boden © APA
 

Die Austrian Airlines fliegen weiterhin nicht von und nach China. Dies gilt bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März 2020 und betrifft die Destinationen Peking und Shanghai. Zuletzt waren diese Flüge bis 29. Februar ausgesetzt worden.

"Austrian Airlines wird weiterhin die Situation des Coronavirus laufend beobachten und steht mit den zuständigen Behörden in Kontakt", hieß es dazu in einer Aussendung. Passagiere, deren Flug gestrichen wurde, können kostenfrei umbuchen oder erhalten den Ticketpreis zurück. Diese Bestimmungen gelten für Passagiere mit einem Ticket, das von Lufthansa, Swiss oder Austrian Airlines ausgestellt wurde und für Flüge mit einer LH, LX oder OS Flugnummer.

Schon am Donnerstag wurde auch die einzige direkte Flugverbindung zwischen Berlin und Peking bis Ende März ausgesetzt. Die zuständige Fluggesellschaft Hainan habe alle Flüge zwischen dem 13. Februar und dem 28. März gestrichen, sagte eine Flughafensprecherin. Hainan fliegt in Deutschland nur ab Tegel.

Die US-Fluglinie United Airlines wiederum wird ihre Verbindungen nach China bis Ende April weiterhin aussetzen. Womit nun alle US-Passagierfluggesellschaften, die China regulär anfliegen, ihre Flüge bis Ende April aus ihren Flugplan gestrichen. Grund sei ein dramatischer Rückgang der Nachfrage.

Und wie reagiert China? Nun, die oberste chinesische Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority of China (CAAC) hatte bereits vor einigen Wochen angesichts der Lage die staatlichen chinesischen Airlines verpflichtet, in jedem bisher angeflogenen Land Flüge zu mindestens einem Ziel beizubehalten. Eine der staatlichen Fluggesellschaften ist Air China, die vorerst weiterhin in Deutschland Frankfurt an und in Österreich Wien-Schwechat.

20 Millionen weniger Flugpassagiere

In Summe erwartet etwa die Internationale Luftverkehrsvereinigung (ICAO) wegen des Coronavirus-Ausbruchs in China Umsatzeinbußen von bis zu 5 Milliarden Dollar (4,6 Milliarden Euro) für Fluggesellschaften weltweit. 70 Airlines hätten angesichts des neuartigen Coronavirus alle Flüge von und nach China eingestellt, teilte die UN-Organisation am Donnerstag mit.

50 weitere Fluggesellschaften reduzierten demnach ihren Flugverkehr von und nach China. Für das erste Quartal 2020 bedeute die Reduzierung des Flugverkehrs fast 20 Millionen weniger Flugpassagiere auf China-Flügen als erwartet, erklärte die ICAO.

Die Auswirkungen auf die Luftfahrtbranche durch die derzeitige Coronavirus-Epidemie seien voraussichtlich größer als bei der SARS-Epidemie in den Jahren 2002 und 2003.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren