Noch immer ist nicht abschließend geklärt, was Long Covid auslöst. Doch mehr als zweieinhalb Jahre nach Pandemiebeginn schärft sich das Bild rund um die Folgeerkrankung nach einer Covid-19-Infektion – vor allem im Hinblick auf die längerfristigen, gesundheitlichen Auswirkungen von Sars-CoV-2. Eine Forschungsgruppe der Universität Oxford rund um Maxime Taquet und Paul Harrison hat das Risiko evaluiert, innerhalb von zwei Jahren nach einer Covid-19-Infektion gesundheitliche Folgeschäden zu entwickeln. Veröffentlicht wurde die umfangreiche Untersuchung, die Gesundheitsdaten von 1,25 Millionen Menschen analysiert, im Fachjournal "The Lancet Psychiatry".
Long Covid
Risiko für neurologische Probleme ist bis zu zwei Jahre nach Covid-19-Infektion erhöht
Zwei Jahre nach einer Covid-19-Infektion haben Genesene, ein höheres Risiko für Psychosen, Demenz und "Brain Fog". Bei Kindern ist zudem das Risiko erhöht, Epilepsie zu entwickeln.
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