Herr Huber, wie lautet ihr Fazit nach einem Jahr mit Lockdowns und Distance Learning?
STEPHAN HUBER: Die Digitalisierung in den Schulen ist weiter vorangeschritten. Online-Plattformen und Learning Apps sind nun weit verbreitet, Lehrer sind erfahrener im Umgang mit digitalen Medien, die Bildungspolitik hat Zugänge zu finanzieller Unterstützung vereinfacht. Mit einer "Digitalisierungsoffensive" wurde die Ausstattung mit Hardware und Software vorangebracht. Doch vielfach wird berichtet, dass die Umstellung des Unterrichts ebenso wie die technische Ausstattung immer noch nicht störungsfrei und effizient vollzogen werden konnten. Das Potenzial, vor allem auch für mehr Individualisierung beim Lernen und für mehr Zusammenarbeit der Schüler untereinander, kann noch stärker ausgeschöpft werden.