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Aktuelle EntwicklungenLombardei: Über 100 Tote an einem Tag, Touristen sollen Norditalien verlassen

In Italien sind 16 Millionen Personen von Ein- und Ausreiseverboten betroffen +++ In der Lombardei kam es innerhalb eines Tages zu mehr als 100 Todesfällen +++ Ein Deutscher starb in Ägypten an dem Virus

 

Das Wichtigste in aller Kürze: 

  • In Italien, dem in Europa am stärksten von Covid-19 betroffenen Land, wurden 15 Regionen abgeriegelt, damit stehen 16 Millionen Menschen unter Quarantäne
  • In der norditalienischen Region Lombardei sind innerhalb eines Tages mehr als 100 Menschen an Covid-19 gestorben
  • Rom ruft Touristen auf, Norditalien zu verlassen
  • Drei Häftlinge starben bei einer Gefängnisrevolte in Modena
  • Alitalia stellt Flugbetrieb in Mailand-Malpensa ein
  • In der Schweiz gab es heute den zweiten Todesfall, ein 60-jähriger Deutscher starb in Ägypten an den Folgen des Virus
  • In Österreich gibt es inzwischen über 100 positiv Getestete. Die aktuellen Entwicklungen lesen Sie hier   

18.37 Uhr: Rom ruft Touristen zum Verlassen Norditaliens auf

Die Regierung in Rom hat alle Touristen zum Verlassen der Quarantäne-Zonen aufgerufen. In den betroffenen Regionen sollen Reisen aus touristischen Gründen vermieden werden, hieß es vom Verkehrsministeriums in Rom. Flughäfen und Bahnhöfe seien offen, Touristen könnten somit nach Hause zurückkehren. Touristen in anderen Regionen Italiens sollten sich an die Vorsichtsmaßnahmen der italienischen Gesundheitsbehörden halten.

18.15 Uhr: Über 100 Tote innerhalb eines Tages in der Lombardei

In der norditalienischen Region Lombardei sind innerhalb eines Tages mehr als 100 Menschen an Covid-19 gestorben. Dies teilten die Regionalbehörden am Sonntagabend in Mailand mit. Demnach stieg die Gesamtzahl der Todesopfer der Coronavirus-Epidemie in der Lombardei seit Samstag von 154 auf 257.

18.00 Uhr: Deutscher stirbt an Covid-19-Folgen

Ein 60-Jähriger deutscher Staatsbürger ist in Ägypten an den Folgen der Coronavirus-Infektion gestorben, wie der Spiegel berichtet. Das ist zugleich der erste bekannte Todesfall in diesem Zusammenhang in Afrika.

17.44 Uhr: Süditaliens Regionen schränken Verkehr aus Norden ein

Süditalienische Regionen verschärfen Vorsichtsmaßnahmen, um eine Ausbreitung der Coronavirus-Epidemie zu verhindern. Flug- und Bahngesellschaften sowie Autobahnbetreiber müssen der Region Kampanien die Namen der Reisenden zur Verfügung stellen. Reisende aus dem Norden sollen identifiziert und unter Heimquarantäne gestellt werden.

Der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza drohte mit hartem Durchgreifen gegen Bürger, die die Vorsichtsmaßnahmen nicht berücksichtigen. "Jeder muss im Namen der kollektiven Gesundheit ein verantwortungsbewusstes Verhalten bewahren", mahnte Speranza.

17.21 Uhr: Alitalia stellt Flugbetrieb in Mailand-Malpensa ein

Die staatliche italienische Fluggesellschaft Alitalia stellt ab Montag den kompletten Flugbetrieb auf dem zweitgrößten Flughafen des Landes, Mailand-Malpensa, ein. Am Montagvormittag werde mit einer Maschine aus New York das letzte Alitalia-Flugzeug landen, hieß es.

Internationale Destinationen werden nur noch über Rom erreicht werden können. Auch aus Venedig werde es nur noch wenige Verbindungen geben. Den betroffenen Passagieren bietet die krisengeschüttelte Fluglinie eine kostenlose Umbuchung bzw. Stornierung an.

Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

16.26 Uhr: Rom stoppt bis 3. April Messen mit Gläubigen 

Die italienische Kirche passt sich an die von der Regierung beschlossenen Maßnahmen zur Eingrenzung der Coronavirus-Epidemie an. Bis zum 3. April werden in der Diözese Rom keine Messen mit Gläubigen zelebriert. Ausgesetzt werden auch Trauerzeremonien und Hochzeiten.

Bisher waren in den vom Coronavirus betroffenen norditalienischen Regionen Gottesdienste ausgesetzt worden. Der Papst sprach am Sonntag nicht wie üblich am Fenster seines Palasts direkt vor den Gläubigen das Angelus-Gebet. Das traditionelle Gebet wurde stattdessen per Video live aus dem Papstpalast übertragen. Mit dem Verzicht auf das Angelus-Gebet auf dem Petersplatz sollte das Risiko einer Verbreitung des Virus durch Gruppen vermieden werden, hieß es.

16.10 Uhr: Finnland sagt Teilnahme an großer Militärübung ab

Finnland schickt aus Coronavirus-Sorgen keine Soldaten zu einer internationalen Militärübung nach Norwegen. Wegen der aktuellen Situation um das Virus werden sich die vorgesehenen Streitkräfte nicht an der Übung "Cold Response" beteiligen, wie das finnische Militär am Sonntag mitteilte. Ursprünglich sollten 400 finnische Soldaten vom 9. bis 19. März dabei sein. Norwegen hatte am Freitag angekündigt, trotz eines bestätigten Infektionsfalls in einem Militärlager an der Übung festhalten zu wollen. 

16.01 Uhr: Saudi-Arabien riegelt Region im Osten des Landes ab

Saudi-Arabien riegelt die Region Katif im Osten des Landes von der Außenwelt ab. Die Maßnahme für die hauptsächlich von Schiiten bewohnte Region solle "vorläufig" gelten, hieß es am Sonntag laut einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur SPA aus dem Innenministerium.

Alle elf bisher in Saudi-Arabien bestätigten Coronavirus-Fälle wurden in Katif registriert. Es ist die erste derartige Maßnahme in einem Land der Golfregion.

15.49 Uhr: Revolten in italienischen Gefängnissen ausgebrochen

Gewaltsame Proteste brachen am Sonntag in den Strafanstalten von Modena und Frosinone südlich von Rom aus. In Modena steckten Gefängnisinsassen einige Gegenstände in Brand. Die Gefängnisinsassen protestierten damit gegen den Regierungsbeschluss, Besuche von Angehörigen als Maßnahme zur Eingrenzung der Coronavirus-Epidemie auszusetzen. Ähnliche Proteste gab es in Frosinone.

Am Samstag war bereits eine Revolte im Gefängnis der süditalienischen Strafanstalt Salerno ausgebrochen, an der sich rund 200 Gefängnisinsassen beteiligten. Mit Eisenstangen, die sie von ihren Betten abmontierten, verwüsteten Gefängnisinsassen Teile der Strafanstalt.

14.45 Uhr: Mailänder Börse öffnet normal

Die Mailänder Börse bleibt trotz der Sorgen um die Ausweitung der Coronavirus-Epidemie in Italien offen. Es bestünde kein Grund, am Montag die Börsenverhandlungen auszusetzen, sagte der Chef der Mailänder Börse, Raffaele Jerusalmi, am Sonntag laut Agenturberichten.

14.31 Uhr: Ägypten bestätigte 45 Fälle auf Nil-Kreuzfahrtschiff

Ägypten hat 45 Coronavirus-Fälle bei Passagieren und Besatzungsmitgliedern eines Nil-Kreuzfahrtschiffs festgestellt. Die Menschen verließen das Schiff "A-Sara" am Sonntag in Luxor. Die ägyptische Gesundheitsministerin Hala Sajed hatte am Samstag mitgeteilt, dass 33 Touristen und zwölf Besatzungsmitglieder infiziert seien. Sie kommen in Quarantäne.

Nach Angaben der Regierung wurden alle 171 Passagiere und 70 Besatzungsmitglieder getestet. Ägypten hatte Mitte Februar eine erste Infektion mit dem neuartigen Coronavirus vermeldet - es war der erste bestätigte Fall auf dem afrikanischen Kontinent. Mittlerweile gibt es in Ägypten laut Gesundheitsministerium 48 Infizierte. Seit Samstagabend werden Reisende aus Risikogebieten bei ihrer Ankunft in dem nordafrikanischen Land getestet.

14.28 Uhr: Zweiter Todesfall in der Schweiz

In der Schweiz gibt es den zweiten Todesfall infolge einer Infektion mit dem Coronavirus. Der Kanton Basel-Landschaft teilt mit, eine Person sei in einem Krankenhaus in Liestal an der Erkrankung gestorben. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden sind in der Schweiz bis Sonntagmittag 281 Infektionsfälle bestätigt.

14.08 Uhr: Rote Zone aufgehoben

Die rund 50.000 Einwohner der seit zwei Wochen unter Quarantäne stehenden Gemeinden dürfen sich ab Sonntagnachmittag wieder frei in ihrer Region bewegen. Angesichts der Tatsache, dass sich die Infektion auf die ganze Lombardei und auf andere Regionen ausgebreitet habe, bestünde kein Grund mehr, die Einwohner dieser Gemeinden eingesperrt zu halten, erklärte Premier Giuseppe Conte bei einer Pressekonferenz in Rom.

13.56 Uhr: Trump will Veranstaltungen zu US-Wahlkampf fortsetzen 

Trotz der steigenden Coronavirus-Fälle in den USA wollen weder Präsident Donald Trump noch die Demokraten ihre Wahlkampf-Tourneen unterbrechen. "Wir haben gigantische Kundgebungen und es geht uns sehr gut, und wir haben fantastische Arbeit bezüglich dieser Angelegenheit geleistet", sagte Trump mit Blick auf das Coronavirus, an dem in den USA inzwischen schon 19 Menschen gestorben sind.

Auch seine potenziellen Herausforderer Bernie Sanders und Joe Biden von den Demokraten setzten den Wahlkampf fort. In den USA gibt es mehr als 400 nachgewiesene Coronavirus-Fälle, inzwischen auch den ersten in der Hauptstadt Washington. Wo sich der etwa 50-jährige Patient angesteckt hat, gilt als unklar.

7.00 Uhr: 15 Gebiete in Italien abgeriegelt

Italien sperrt im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus die wirtschaftsstarke Lombardei und 14 andere Gebiete weitgehend ab. Das sagte Ministerpräsident Giuseppe Conte am Sonntag früh, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Er habe das entsprechende Dekret unterschrieben.

Conte sagte, er übernehme die "politische Verantwortung" für den in Europa beispiellosen Beschluss, die Lombardei und andere norditalienische Provinzen unter Quarantäne zu stellen. Die Maßnahme gilt bis zum 3. April. 16

Millionen sind nun von der Quarantäne betroffen. 
Davon betroffen sind die Millionenstadt Mailand und die Touristenhochburg Venedig ebenso etwa wie Parma in der Region Emilia-Romagna. Außerdem bestätigte beziehungsweise verhängte die Regierung den Angaben nach Einschränkungen für ganz Italien wie den Stopp für Kinos, Theater, Demonstrationen und viele andere Veranstaltungen.

Laut der aktuellen Meldung des Gesundheitsministeriums ist die Zahl der bestätigten Fälle in Österreich auf 102 gestiegen. (Stand Sonntag, 17 Uhr)

Alltag in Italien kommt teilweise zum Erliegen

Die neuen Ankündigungen der Regierung dürften den Alltag der insgesamt rund 60 Millionen Bürger weiter verändern, nachdem die bisher schon getroffenen Maßnahmen wie landesweite Schulschließungen bereits viele tagtäglich treffen. "Wir stehen vor einer nationalen Notlage", sagte Conte. "Wir haben sie von Anfang an mit maximalen Vorsichtsmaßnahmen bekämpft", ergänzte der Ministerpräsident. "Wir haben zwei Ziele: Die Ausweitung der Ansteckung einzudämmen und eine Überlastung der Krankenhauseinrichtungen zu vermeiden."

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa sagte Conte, die Mobilität werde nicht komplett gestoppt. So gebe es keinen Stopp für Flüge und Züge. Aber eine Fahrt müsse einen Grund haben und die Polizei könne Menschen anhalten und danach fragen.

Sperrgebiete gelten bis 3. April

Die neuen Sperrgebiete sollten von sofort bis zunächst zum 3. April gelten, schrieben Zeitungen. Man dürfe diese Zonen nur aus "ernsten und unvermeidlichen" Anlässen betreten oder verlassen, etwa zum Zwecke der Arbeit oder aus familiären Gründen, hieß es. Betroffen von den Sperrmaßnahmen sind nach der Ankündigung außer der Region Lombardei 14 Provinzen unter anderem in der Emilia-Romagna und Venetien im Norden. Doch auch die Marken in der Mitte Italiens sind dabei. Die Liste, die Conte nannte, besteht aus: Modena, Parma, Piacenza, Reggio Emilia, Rimini, Pesaro und Urbino, Alessandria, Asti, Novara, Verbano Cusio Ossola, Vercelli, Padua, Treviso und Venedig. Damit treffen die Ein- und Ausreiseverbote rund 15 Millionen Menschen.

Auch innerhalb der neuen Sperrzonen dürfen sich Bewohner nicht mehr völlig frei bewegen, wie der Premier ankündigte. "Es herrscht eine eingeschränkte Mobilität", sagte er den Angaben zufolge. Man solle sein Haus nur aus gutem Grund verlassen. Bars und Restaurants dürften nur von 6.00 bis 18.00 Uhr öffnen, allerdings nur, wenn sie dafür sorgten, dass zwischen den Gästen ein Abstand von mindestens einem Meter gewährleistet sei. Auch für Geschäfte wurden die Zeiten eingeschränkt.

Wirtschaft leidet stark unter Corona-Krise

Die Beratungen der Regierung über die verschärften Maßnahmen hatten seit dem Samstag gedauert. Ende der Woche war bereits in den Medien in Italien darüber spekuliert worden, ob und wie die Regierung die Verbotszonen wegen der Coronavirus-Welle ausweiten könnte. Schon bisher hat die Wirtschaft unter den Corona-Krise im Land stark gelitten. So brach zum Beispiel der Tourismus ein.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (93)

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pescador
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Worauf es jetzt ankommt, ist es so schnell als möglich (und nicht in einem Jahr) einen Impfstoff gegen das Virus zu finden. Darauf sollte sich jetzt die Menschheit mit aller Kraft konzentrieren. Keine Wahl, kein politischer Konflikt, kein Trump oder Putin ist jetzt so wichtig wie diesen Impfstoff zu finden.

Irgendeiner
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Ja,natürlich,aber was glaubst wie lange auch nur die

Chinesen brauchen werden um ausreichend durchzuimpfen,ja ungeheuer wichtig, aber wir, wir sollten jetzt was tun,nicht fuchteln und quengeln wir hätten es im Griff.

stadtkater
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50.000 chinesische Lohnarbeiter

in der norditalienischen Textilindustrie - für "Made in Italy" als Fluch der Globalisierung sollten zu Denken geben!

Irgendeiner
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Ja,mein Kater,aber schiebe es der Globalisierung und nicht den Chinesen hin,denn daß es von dort kam ist eine biologische Zufälligkeit und die haben nicht Pockendecken an Frauen und Kinder verteilt um uns zu infizieren wie einst die nordamerikanischen Landräuber an die Indianer, was sie heute Pioniergeist nennen und auf Grund der Großtaten und ihres unerwünschten Reinhampelns sich heute als bodenständig gerieren und es anderen verwehren.Ihr habt das

immer schon getan und die halbe Welt mit Euren Pestilenzen durchseucht,die Liste ist elendslang, natürlich geht das auch in die andere Richtung,aber jetzt, weil Idioten nur den Parameter Bilanz im Blödblutzer hatten,gehts schneller und ohne den topographischen Puffer und ist in drei Tagen um die Welt.Und wo jeder von Euch glaubt die ägyptischen Pyramiden oder die chinesische Mauer hätten den tiefen Wunsch ausgerechnet den Franzi Birnstingel kennenzulernen bring ihr auch was mit und es ist nicht immer nur ein Souvenir from London(Procul Harum),man lacht.Schiebs nicht ethnisch den Chinamännern hin, das ist nur eine Variante des Problems.Das unlustige daran ist,die Bilanzhengste haben die Situation geschaffen und jetzt wehren sie sich gegen rigide Maßnahmen zur Lösung des Problems weils wieder auf die Bilanzen gehen würde und Betriebswirte belehren taulos Virologen.Und ihr schaut zu.Und naja,die turbokapitalistische Märchenwelt kennt weder Monopole noch Pandemien,aber zur Zeit fallen die Helden alle vom Glauben ab und rufen wo doch der Markt alles regelt nach dem großen Staatskapitalisten
und soviel Schrägheit ist wieder lustig,welche Figuren.

Irgendeiner
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Ach,weil ich sehe wie wieder lustvoll rot gestrichelt wird

nochmal die Gretchenfragen, erstens warum testen wir hier Leute mit voller Symptomatik nicht, warum testen wir Leute hier nicht auf Verdacht,warum gehen wir also so vor daß es nur die Statistik nach unten drückt und welche bisherige Maßnahme dieser Regierung war ein effektives Instrument
gegen die Ausbreitung von Corona.Ist doch einfach,nur antworten.

Irgendeiner
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Tja,schon bitter,so einfach und gerade gestellte Fragen,

und keine Antwort,nur Striche,ich mein,normalerweise sollte nach der Menge der roten Striche hier mindestens die Hälfte des Forums von Bastis epidemiologischen Wohltaten singen können,ich verstehs nicht,wohl ein writer´s block.Und ich hatte mich schon so auf ein bißchen NLP gefreut.

mapem
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Okay – also Corona ist quasi sowas wie eine Grippe …?

• 16 Millionen unter Quarantäne …
• 15 Regionen abgeriegelt …
• keine Veranstaltungen mehr …
• nicht einmal mehr Gottesdienste im katholischsten aller Länder …
• Kindergärten, Schulen, Unis, Museen, Konzerte … aus …
• 133 Tote an nur einem Tag …

Aber: die Börse in Mailand macht morgen natürlich auf – das ist eben die Metapher für genau das, was man “Schwerpunktsetzung” nennen kann: zuerst denkt man an die Kohle … dann kommt lange nichts …
Und – wow! … in Italien muss es offenbar intensivmedizinische Betten ohne Ende geben … oder doch nicht?! ... Hm ... wird man da bald Streichhölzer ziehen, wer eines bekommt? ... Zum Glück haben wir Fieberthermometer - haha!

Tja – irgendwie hab ich das Gefühl, dass man am Globus grad a bisserl ausmistet und wieder a bisserl Platz schafft … und ich weiß nicht, ob´s ein Unfall war – oder ob´s der Herrgott ist … oder ob jemand Herrgott spielt?! … Bei den Protagonisten, die derzeit überall die ersten Geigen spielen, schließe ich gar nichts mehr aus …

Irgendeiner
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Ja,mapem,hier wedelt der Schwanz mit dem Hund

und das ist eben die Blödideologie gegen die man anschreibt und die man hier Dummen als Normalität verkauft,das Primat der Ökonomie und Erbenszähler der Eigeninteressen als Führungspersonal ,blöd und vorlaut und taulos.Und was im ökologischen Desaster hält, hält natürlich auch in einer Pandemie,ich gedenke allerdings nicht für die Bilanzen irgendeines ungebildeten Trottels mein Leben hinzugeben, ich begehe immer Fahnenflucht an der allgemeinen Idiotie.
Sie kommen so spät mapem, was ist los,warum sind sie schon wieder behindert,ich sags aus einschlägigen Gründen wieder, Sie sind nicht ich,sie können für mich nichts und wer ein Problem mit mir hat soll es mit mir austragen,Punktum.

pescador
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133 Tote an einem Tag. Man muss kein großer Kopfrechner sein um zu erahnen, was bei einer ungebremsten Ausweitung der Infektionsfälle los ist. Vielleicht wachen bald die letzten Verharmloser auf. Wir müssen wesentlich schärfere Maßnahmen zur Eindämmung der Infektion setzen. Zur Zeit schauen wir einmal was passiert und setzen im Nachhinein Maßnahmen. Das wird nicht funktionieren! Wir steuern auf eine Katastrophe zu.

blubl
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Verharmlosen??

Bevor Sie hier Die Welt untergehen lassen, sollten Sie das Interview mit Herrn Wolfgang Graninger im Kurier lesen bzw. sich die offiziellen Sterbezahlen (Statistiken) in Österreich oder Deutschland ansehen. Pro Tag Sterben im Deutschland über 2600, in Österreich 230 Menschen.

erstdenkendannsprechen
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ja eben - da müssten sie die bedeutung dieser anzahl eigentlich erkennen

es starben heute in italien ja nicht nur diese 133 menschen.

blubl
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Bedeutung

Man weiß aber nicht, ob diese mit dem Virus oder durch den Virus gestorben sind.

lieschenmueller
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in Österreich 230 Menschen

Die Lombardei hat 10 Millionen Einwohner - und soweit ich das auffasse, sind 100 Menschen innerhalb eines Tages an einer einzigen!! Krankheit gestorben.

blubl
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Auffassung

Es wird in den Medien die Zahl "über 100 Coronavirustote" genannt - jedoch nicht deren Todesursache!!! Bei dem aktuellen Informationsstand weiß man nicht, ob sie mit oder durch den Virus gestorben sind.

blubl
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Sinnerfassend Lesen

An die Rotstrichler - sinnerfassend Lesen - oder nennen sie mir eine Quelle wo die Todesursache genannt wird

Irgendeiner
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Was möchtest Du uns damit sagen und wie ein Arzt

jüngst so herrlich im Print formuliert hat, die Sterblichkeit der Menschen bleibt bei 100 Prozent.Aber manchmal könnma ein bißchen schieben und das solltma hier tun.

zeus9020
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PRAGMATISCH BETRACHTET:

warum muss man Touristen auffordern, Norditalien zu verlassen? Ganz im Gegenteil:
BEHALTET EUCH DIE IDIOTEN, die ohne unmittelbare Notwendigkeit sich (und in weiterer Folge alle von uns) einem hohen, unkalkulierbaren Risiko aussetzen!

peter80
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@zeus

... Applaus Applaus.. Ironisch oder auch ernst betrachtet.. Sie haben voll recht

blubl
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Tote am Tag in Österreich

Zahlen aus Österreich. Lt. Statistik Austria sterben im Schnitt 230 Personen am Tag.

mapem
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Wow, blubl …

da stellst aber einen beeindruckenden Intelligenztest rein … Respekt!

BeePa
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Ich kann mich grad echt nicht erinnern...

vermutlich weil ich zu den Zeiten noch zu jung war und mich damit absolut nicht befasst hab...aber weiß jemand noch wie die Verläufe (Infektionen, Todesfälle) bei den vorangegangen außergewöhnlichen Viruserkrankungen (SARS, BSE und dergleichen) waren? Oder wo genau man das nachlesen kann? Wars damals "weniger gefährlich", "weniger bedrohlich" oder einfach weniger medial gepusht?
Ist eine ernst gemeinte Frage.

erstdenkendannsprechen
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sars hat sich - durch eine (grob gesagt) protein-veränderung selbst aus dem spiel genommen,

an sars erkrankten insgesamt glaube ich so an die 8000 menschen, ca. 10 prozent starben. bse ist kein virus, sondern wurde durch prionen verursacht.
virenausbreitung ist eigentlich mathematisch erfassbar, in china und italien haben wir die primären daten dazu - und so gesehen vorhersehbar. grob gesagt verdoppelt sich ohne maßnahmen oder mit laschen maßnahmen alle fünf tage die anzahl der infizierten, bis ca. 60 bis 70 prozent der bevölkerung infiziert war. dann gibt es sowas wie "herdenimmunität", und die ausbreitung erliegt. in der theorie.
das heißt das wären in österreich ca. 6 millionen infizierte. bis jetzt haben wir weltweit 107.000 infizierte.

peter80
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..

Das einzig vergleichbare in den letzten 100 Jahren war die spanische Grippe.. Und nö damals gabs noch keine Medien in der Form.. Aber auch keine Globalisierung

Irgendeiner
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Und nicht übermäßig Überlebende,

auf 50 Millionen Tote kommen wir diesmal wohl nicht,es ist aber schlimm genug.Und der Spanischen werma auch heute noch wehrlos soweit ich sehen kann, aber wir gehen diesmal verschärfend mit einem Kanzlerdarsteller rein der die Kompetenzstelle auflöste um eine Epidemiologin loszuwerden.Ist schlimm,ist komisch, ist eine Farce.

himmel17
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Irre!

Irre! Jetzt wird`s ernst. Jetzt bekomme sogar ich ein wenig Angst.

archiv
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Das Coronavirus in Italien ist ...


.. mit unserem nicht zu vergleichen, daher setzen Prettner und Kaiser keine Maßnahmen für Kärnten!

 
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