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CoronavirusWeiter Anstieg der Fälle in Österreich

Am Donnerstag wurde ein erster bestätigter Coronavirus-Fall aus Vorarlberg gemeldet, ein erster aus Kärnten. Israel lässt indes ab Freitag 8 Uhr Ortszeit keine Österreicher mehr ins Land.

 

In Österreich steigt die Zahl der mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Menschen weiter an. Am Donnerstag (Stand 22:30 Uhr) gab es 44 Infizierte in Österreich. Erstmals wurde auch ein Fall aus Oberösterreich, Vorarlberg und einer aus Kärnten gemeldet. Virusfrei ist nur noch das Burgenland.

Fälle nach Bundesländern (Stand: Donnerstag 22:30 Uhr)

  • Wien: 16 
  • Niederösterreich: 13
  • Salzburg: vier
  • Steiermark: vier
  • Tirol: vier
  • Vorarlberg: eins
  • Kärnten: eins
  • Oberösterreich: eins

Erster Fall in Oberösterreich bestätigt

In Oberösterreich ist Donnerstagabend der erste Coronavirus-Fall bestätigt worden. Laut Gesundheitsreferentin LHStv. Christine Haberlander (ÖVP) wurde die Infektion bei einem Patienten aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung nachgewiesen. Näheres dazu war nicht bekannt. Nähere Details sollen am Freitag in einer Pressekonferenz bekanntgegeben werden. Mit diesem Fall sind in Österreich bisher insgesamt 44 Coronavirus-Infektionen nachgewiesen worden. Offiziell frei vom Virus war am Donnerstagabend damit nur mehr das Burgenland.

Fall in Vorarlberg

Der erste Vorarlberger Coronavirus-Patient ist ein junger Mann (Jahrgang 1990), der sich offenbar wie die erste Kärntner Patientin in Wien angesteckt hat. Er werde mit Husten und leichtem Fieber im LKH Hohenems behandelt, sein Zustand sei allgemein gut. Seine Mutter arbeite als Lehrerin in einer Bregenzerwälder Schule und zeige ebenfalls Erkrankungssymptome, informierte Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) am Donnerstagnachmittag.

Der Mann zeigte am vergangenen Sonntag Symptome und erfuhr nach seiner Rückkehr aus Wien in seinem Heimatort Mellau (Bregenzerwald), dass er in der Bundeshauptstadt mit einer am Coronavirus erkrankten Person in Kontakt gestanden war. Daraufhin meldete er sich am Mittwoch selbst über die Hotline 1450. Ein Test wurde veranlasst, am frühen Donnerstagnachmittag traf das positive Ergebnis ein, gaben Wallner, Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (beide ÖVP) und Landessanitätsdirektor Wolfgang Grabher bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz bekannt.

Der Betroffene werde nun zunächst im LKH Hohenems betreut. Grundsätzlich vorgesehen ist, dass eine Aufnahme ins Krankenhaus nur bei schwerem Verlauf erfolgt. Weil es sich aber um den ersten Fall in Vorarlberg handle, mache man diese Ausnahme, sagte Rüscher: "Das handhaben wir auch zum Schutz des erkrankten Mannes so."

Die Abklärungen, mit dem der Mann seit seiner Infizierung Kontakt hatte, seien bereits am Laufen, betonte Wallner. Er sei vermutlich seit Samstag früh infektiös, daher werde man sich auch mit den Behörden in Wien kurzschließen, wo der Mann sich zu dem Zeitpunkt noch aufhielt, stellte Grabher fest. In Vorarlberg hatte er jedenfalls Kontakt mit seinen Eltern. Die Mutter, die als Lehrerin arbeitet, zeige ebenfalls Symptome. "Bei ihr wurde bereits eine Probe entnommen, das Ergebnis wird bis morgen (Anm. Freitag) früh vorliegen", sagte Rüscher.

Schule betroffen?

Sollte die Mutter ebenfalls am Coronavirus erkrankt sein, muss an der Schule abgeklärt werden, mit wem die Frau in Kontakt stand. Sollten viele Schüler und eventuell auch Kollegen betroffen sein, "kann es sein, dass die Schule 14 Tage Pause hat", so die Landesrätin. Vorsorglich geschlossen werde die Schule aber nicht. Man gehe nach dem ganz normalen Prozedere vor.

Da der Mann mit dem Zug von Wien nach Vorarlberg reiste, könnten möglicherweise auch Mitreisende zu Kontaktpersonen geworden sein. Da der Erkrankte allerdings keinen reservierten Sitzplatz hatte, sei es schwierig, die Personen zu ermitteln, die sich in unmittelbarer Nähe des Mannes befanden. Sanitätsdirektor Grabher beruhigte: "Um sich anzustecken, muss zumindest 15 Minuten lang ein räumlicher Kontakt bestehen", sagte er. Die Sorge bestehe nicht, dass nun der Großteil der Zugreisenden infiziert worden sei.

Grundsätzlich stellte der Landeshauptmann fest, dass der erwartbare Fall eingetreten sei. "Wir haben mit dieser Situation gerechnet und sind auf das Szenario seit Längerem gut vorbereitet", so Wallner.

Frau aus Kitzbühel in Tirol positiv getestet

Eine 22-jährige Frau aus Kitzbühel ist am Donnerstag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie klagte über "grippeähnliche, milde Symptome", teilte das Land Tirol mit. Zuvor hatte sich die Frau in Verona - einer Risikoregion in Norditalien - aufgehalten. Nun laufen die behördlichen Abklärungen, um mögliche Kontaktpersonen zu identifizieren, hieß es.

"Der Krankheitsverlauf ist sehr mild", berichtete Landessanitätsdirektor Franz Katzgraber. Die weitere Behandlung und Isolierung werde in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden vorgenommen. Auch jene Kontaktpersonen, die nicht zum engen Kreis zählen, werden über Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen informiert und müssen ihren Gesundheitszustand in den kommenden zwei Wochen beobachten.

Drei Kontaktpersonen des Norwegers in Tirol isoliert

Nachdem am Donnerstag bekannt geworden ist, dass im Bezirk Landeck ein 22-jähriger Norweger am Coronavirus erkrankt ist, wurden nun drei Personen als enge Kontaktpersonen ausgemacht. Sie befinden sich nun für 14 Tage in der gemeinsamen Ferienwohnung in Quarantäne. Der norwegische Student, der sich in der Innsbrucker Klinik befindet, weise nur milde Symptome auf, hieß es seitens des Landes.

Der Norweger hatte sich zuvor in Bologna und Mailand aufgehalten. Er klagte anschließend über Halsschmerzen und Fieber und wurde deshalb von einem mobilen Screening-Team auf die Erkrankung getestet.

Unterdessen wurde am Donnerstag über drei weitere Personen im Bezirk Reutte eine behördliche Quarantäne angeordnet. Sie hatten Kontakt zu einer erkrankten Person im benachbarten Landkreis Ostallgäu in Bayern. Die Testungen auf das Virus seien zwar negativ verlaufen, trotzdem befinden sie sich nun für zwei Wochen in häuslicher Isolierung. Landessanitätsdirektor Franz Katzgraber sprach von einer "reinen Sicherheitsmaßnahme".

Auch in Innsbruck darf eine Person ihr Zuhause nicht verlassen. Sie hatte engen Kontakt zu jener Frau in Kärnten gehabt, die am Donnerstag positiv auf das Virus getestet wurde.

28-Jährige in Kärnten betroffen

Beim ersten bestätigten Coronavirus-Patienten in Kärnten handelt es sich um eine 28-jährige Frau aus dem Bezirk Völkermarkt. Die Symptome sind bisher mild, weshalb sie daheim unter Quarantäne ist, teilte die Kärntner Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mit.

Die Frau war Ende Februar in Wien und dürfte sich dort bei einer Freundin angesteckt haben, die ebenfalls positiv auf den Coronavirus getestet worden war, hieß es vom Land Kärnten. Derzeit läuft das "Tracing", bei dem Personen ermittelt werden, mit denen die Frau in den vergangenen Tagen Kontakt hatte.

Mann in Salzburg ist britischer Urlauber

Bei jenem 61-jährigen Mann, der am Donnerstag im Salzburger Pinzgau positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, handelt es sich um einen Briten. Der Urlauber war Teil einer zehnköpfigen Reisegruppe, die in Saalbach-Hinterglemm Unterkunft bezogen hatte. Er befindet sich derzeit mit seinen neun Begleitern im Hotel in Quarantäne. Krankheitssymptome zeigt derzeit alleine der getestete Mann.

Wie das Land Salzburg am Nachmittag mitteilte, wurde der Test-Abstrich bei dem Briten am Mittwoch durch ein mobiles Team des Roten Kreuz genommen. In welchem Umfang weitere Gäste oder Hotelpersonal von Quarantäne-Maßnahmen betroffen sind, steht noch nicht fest. Die Arbeit der Gesundheitsbehörde ist noch nicht abgeschlossen. Derzeit werden weitere mögliche Kontaktpersonen und das Umfeld des Mannes erhoben.

Im Bundesland Salzburg sind mittlerweile vier Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Zuletzt war am Mittwoch eine 62-jährige Urlauberin aus Köln im Wintersportort Obertauern positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Die erkrankte Frau wurde noch in der Nacht auf Donnerstag vom Roten Kreuz in ihre Heimat gebracht. Die anderen Gäste in ihrem Hotel sind mittlerweile abgereist und müssen zuhause in Quarantäne, auch die zwölf Mitarbeiter und die Betreiberfamilie des Hotels dürfen das Haus nicht verlassen.

Zusätzlich befindet sich in Fusch an der Glocknerstraße (Pinzgau) noch eine 36-jährige Frau aus Wien in häuslichem Gewahrsam. Bei ihr war am 29. Februar die Viruserkrankung festgestellt worden. Ihr Lebensgefährte, ein 48-jähriger Mann aus Fusch, wurde am Montag positiv getestet. Er befindet sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus.

Neuer Wiener Fall

Der neu positiv getestete Wiener ist ein älterer Mann, der sich vor kurzem im Iran aufgehalten hat, sagte der Sprecher des medizinischen Krisenstabs der Stadt Wien, Andreas Huber. Er hat sich zunächst mit dem Rettungsdienst in das Kaiser-Franz-Josef-Spital bringen lassen, danach wurde er in häusliche Quarantäne entlassen. In Salzburg wurde eine 62-jährige Urlauberin aus Köln positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Die erkrankte Frau wurde bereits vom Roten Kreuz nach Köln gebracht.

Auch die sieben neuen Fälle in Niederösterreich befanden sich in Heimquarantäne. Sie stammen wie schon die bisherigen aus dem Bezirk Korneuburg. Es handelt sich laut Sanitätsstab um Kontaktpersonen eines schon zuvor bestätigten Falles. "Alle befanden sich bereits und befinden sich nun weiterhin in häuslicher Quarantäne." Die ersten bestätigten Fälle in Österreich, zwei Italiener, konnten bereits geheilt aus einer Innsbrucker Klinik entlassen werden. Bei dem letzten in Tirol positiv getesteten Fall handelt es sich um einen Norweger.

Mehrere Isländer nach Tirol-Urlaub positiv getestet

Nachdem 14 Isländer vergangene Woche einen Skiurlaub im Tiroler Oberland verbracht haben, wurden mehrere Personen dieser Gruppe nach ihrer Rückkehr positiv auf das Coronavirus getestet. Die Ansteckung dürfte sich aber erst im Flugzeug auf der Rückreise von München nach Reykjavik ereignet haben, teilte das Land Tirol Donnerstagabend mit. Im Flugzeug befand sich ein am Virus erkrankter Fluggast.

Die infizierte Person war am Rückweg nach Island von einem Italienurlaub, hieß es. "Unter dieser Annahme erscheint es aus medizinischer Sicht wenig wahrscheinlich, dass es in Tirol zu Ansteckungen gekommen ist", sagte Landessanitätsdirektor Franz Katzgraber. Die Gruppe reiste bereits am vergangenen Wochenende aus Tirol ab. Die Fluggäste wurden von der Fluglinie informiert. Weitere behördliche Abklärungen seien im Gange, hieß es.

Insgesamt wurden in Österreich 3.711 Tests durchgeführt. "Wir testen jeden einzelnen Verdachtsfall, aber auch mit Stichprobenanalysen in Form eines Screenings bei Grippeerkrankten zusätzlich auf Corona", erklärte der Gesundheitsminister bereits am Mittwoch.

Rund 400 Personen befanden sich laut Anschober in Quarantäne. Derzeit gibt es in Österreich aber keine Entwicklung, die auf eine Pandemie hindeutet, meinte der Gesundheitsminister.

"Es ist die Entwicklung, mit der wir gerechnet haben", sagte Anschober bei einem neuerlichen Pressetermin am Donnerstag. Eine Prognose über den weiteren Verlauf der Krankheit wagte sich der Minister nicht abzugeben. Die bisherigen Fälle haben sich aber im Ausland bzw. in Österreich bei aus dem gekommenen Personen angesteckt.

Vorsichtsmaßnahmen

In Österreich wurden Vorsichtmaßnahmen eingeleitet. So werden etwa gefährdete Bevölkerungsgruppen - wie etwa in Pensionistenheimen - besonders geschützt. Auch Großveranstaltungen können je nach Maßgabe abgesagt werden. Flächendeckende Absagen, wie es in anderen Ländern inzwischen praktiziert wird, sind derzeit nach Absprache mit den Gesundheitsexperten nicht vorgesehen. Auch eine landesweite Schließung von Bildungseinrichtungen ist im Moment nicht geplant. Dass dies zu einem "Zeitpunkt X" noch geschehen kann, konnte Anschober aber nicht ausschließen.

Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Insgesamt setzt Österreich auf die Strategie, die Zahl der Erkrankten über einen möglichst großen Zeitraum gering zu halten. Zeit spielt nämlich eine große Rolle: In wenigen Wochen ist mit einem Ende der Influenzasaison zu rechnen, womit mehr medizinische Kapazitäten frei werden. Zudem gibt es derzeit zwar noch kein spezifisches Medikament zur Behandlung des Virus, die Medizin forscht aber mit Hochdruck daran. Bis Herbst bzw. Winter könnte auch nach Einschätzung des Ministers ein Impfstoff entwickelt sein.

Für Reisende wurde es wegen des Coronavirus immer schwieriger an ihr Ziel zu kommen. So hat etwa Israel ab Freitag 8.00 Uhr Ortszeit ein Einreiseverbot für sämtliche Reisende aus Österreich sowie Italien, Deutschland, Spanien, Frankreich und der Schweiz verhängt. Davon ausgenommen sind israelische Staatsbürger, Personen mit gültigem Aufenthaltsstatus in Israel sowie Personen, die sich in Israel 14 Tage in Heimquarantäne begeben können.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (26)

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hfg
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Coronavirus hilft

Aber deutlich CO2 Ausstoß zu verringern. Aber hoffentlich und vermutlich nicht nachhaltig. ;-)

hfg
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Interessant ist wie und warum

Man nach 14 Tagen noch immer, zumindest nicht offiziell feststellen konnte, wodurch das Virus sich in Italien so rasch und stark ausgebreitet hat. Mein Tipp:
In der Lombardei sind in der Modebranche 1000ende Chinesen illegal beschäftigt. Vermutlich wurde damit das Virus direkt vom Ursprungsland ungehindert und heimlich eingeschleppt.
Warum kann man das nicht überprüfen??

maexchen85
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Vielleicht wäre es von Vorteil,

wenn man das Datum und die Uhrzeit jenes Zuges bekanntgibt, mit dem der Vorarlberger von Wien in seine Heimat gefahren ist 🤔?

fliegenpilz123
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Schutzmassnahmen im Pensionistenheim

War gestern zu Besuch in einem Altenpflegeheim habe nichts bemerkt von Präventivmassnahmen,wurde keinesfalls aufgefordert meine Hände zu desinfizieren,etc.Mache das aber sowieso immer vor und nach einem Besuch.Das Gerede von Vorsichrsmassnahmen ist nur ein Lippenbekenntnis,in Wahrheit ist alles so als ob es dieses Virus bei uns nicht gibt.

chatrouge
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Kleine Zeitung vom 20. Jänner 2020 17.06 Uhr

Bezüglich des in China aufgekommenen neuen Coronavirus (2019-nCoV) hat Österreich bisher noch keine vermehrten Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Es gibt auch keine Direktflüge aus Wuhan nach Österreich. Weiters existierten kaum Hinweise auf eine Übertragung von Mensch zu Mensch, sagte am Montag Bernhard Benka vom Gesundheitsministerium gegenüber der APA.
"Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) geht von einer niedrigen Wahrscheinlichkeit eines Imports in die EU aus und von einer sehr niedrigen Wahrscheinlichkeit einer raschen Weiterverbreitung innerhalb der EU", stellte Benka in der schriftlichen Beantwortung von Fragen zu der in China neu aufgetauchten Infektionskrankheit fest.

bertl2811
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@chatrouge, sie können uns sicher sagen, wo man das nachlesen kann.

Mich würde sehr interessieren, wie man von einer niedrigen Wahrscheinlichkeit eines Imports in die EU ausgehen kann, wenn SARS-CoV-2 schon längst in Europa angekommen ist. Italien mit 3500 Infizierten und ca. 150 Todesopfer gehört doch zu EU, oder?
Sie können mir sicher sagen, wo man Ihre Behauptungen aktuell verifizieren kann.
Ich glaube eher sie haben da etwas Altes aus den Vormonaten abgeschrieben.

chatrouge
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da die Kleine Zeitung keine Links zulässt bitte googeln

einfach nach folgenden Begriff googeln:
Kleinezeitung Experte gibt Entwarnung Neues Coronavirus: Geringes Risiko für Österreich

bertl2811
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@chatrouge, Sie meinen das aber schon ironisch, oder?

Ernsthaft wollen Sie uns so eine veraltete Annahme vom 20. Jänner, die schon längst überholt ist nicht verkaufen, dass wir sorglos sein können, oder? Dieser Artikel belegt doch eindeutig wie sehr sich die angeblichen Experten geirrt haben. "Es kann von einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit ausgegangen werden, dass Covid19 in der EU ankommen wird". Heute 1 1/2 Monate später wissen wir es besser. Italien lässt grüßen.

wollanig
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Bravo Bertl

geschnallt

chatrouge
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@bertl die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters

Ich verkaufe nichts! Ich zitiere nur was vor 6 1/2 Wochen die Aussage der Experten war. Also - keine Vorsichtsmaßnahmen, ist ja nicht ansteckend und es kommt ja eh nicht zu uns!
Wir wissen heute, dass es leider anders gekommen ist. Da soll jeder für sich selbst seine Schlüsse daraus ziehen, wie es weitergeht.

bertl2811
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Sorry @chatrouge. Ich habe übersehen, dass Sie lediglich zitierten.

Ich verstehe!

woelffchen
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ein Wahnsinn diese Panikmache

1. es ist nur ein Grippevirus
2. an Influenza sterben jährlich weltweit mehr Menschen als am Corona Virus
3. diese "Strategien" ruinieren maximal die Wirtschaft
4. drängt sich der Verdacht auf, dass hier jemand diesen Virus absichtlich platziert hat............

Wildberry
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woelffchen

Es gibt in Italien eine besonders große Sterberate innerhal von drei Wochen sind fast 150 Mendchen gestorben und Sie reden über Grippe?
Ich hoffe für Sie dass Sie endlich mal aufwachen!

peter80
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@wölfchen

Falls du es noch nicht geschnallt hast. Corona hat nichts mit dem GrippeVirus zu tun. Es hat bei schwachemverlauf nur leider ähnliche Symtome bei 20% schauts aber alles andere als Schwach aus

bertl2811
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@woelffchen, ja klar und alle anderen Länder die drastische Maßnahmen setzt, sind panisch und Vollidioten.

Auf nach Italien, woelffchen, die Urlaube sind dort sehr günstig derzeit!

lombok
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Aktuelle Zahlen von 16.50 Uhr:

Seit Ausbruch im Dezember gibt/gab es weltweit 96.788 bestätigte Fälle (wobei natürlich die meisten einem leichten Grippe-Syndrom ähnlich waren). 53.638 sind bis heute späten Nachmittag wieder vollständig gesundet und die Zahl der Gesundeten übersteigt mittlerweile deutlich die Zahl der Neuinfektionen. 3.303 (davon 2.902 in der Provinz Hubei) sind verstorben.

Somit sind heute also noch 43.150 Menschen weltweit erkrankt.

Für diejenigen, die mich jetzt gleich wieder attakieren wollen, woher ich das habe und dass das schon wieder alles nicht stimme: Googlet einfach nach "John Hopkins University Corona". Da man hier keine links eingeben darf, muss ich Euch selbst darum bitten, danach zu googlen. Hier kann man sehr gut stündlich weiterverfolgen, wie es sich entwickelt - und vor allem, dass es sich in Wahrheit seit etwa einer Woche deutlich verbessert - und zwar sehr deutlich.

Macht Euch selbst ein Bild ... Schönes Wochenende allen!

bertl2811
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@lombok, das ist richtig und falsch!!!

Diese Statistik bezieht sich auf „weltweit“! Dies trifft jedoch nicht auf Europa, Japan, Korea, Iran zu. Hier steigt die Zahl der Neuerkrankungen drastisch an. In China ist außerhalb der Provinz Hubei und nur außerhalb der Provinz Hubei, die Zahl der Genesungen höher, als jene der Neuinfektionen. Dies ist der rigorosen Absperrung der gesamten Provinz Hubei geschuldet und durch die große Anzahl der Menschen in China ist natürlich auch die Anzahl der Genesenen im „übrigen China“ sehr groß, verfälscht jedoch dadurch die weltweite Statistik. In den, bereits genannten Ländern ist es derzeit noch nicht der Fall, im Gegenteil. Die Neuinfizierungen steigen schnell an. Das ist ja auch in Österreich zu beobachten. Wir hatten vor 2 Tagen 21 Infizierte, heute Morgen 31 und einige Stunden später schon 41.

Irmiernst
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Corona versus Influenza

Weltweit sterben jedes Jahr zwischen 290 000 bis 650 000 Menschen an Influenza.

Wildberry
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Irmiernst

Grippe und Coronavirus ist ja nicht das gleiche!
Das ist als würde man Äpfel und Birnen vergleichen! Beides Obst aber trotzdem total unterschiedlich!!!!!

Irmiernst
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Ich habe...

nicht gesagt, dass Covid-19 und Influenza dasselbe ist. Ich habe lediglich zitiert wie viele Todesfälle es jährlich gibt. Nicht mehr und nicht weniger und keinen regt's auf!

bertl2811
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@Irmiernst, Sie schreiben hier immer das Gleiche!

Machen Sie das absichtlich, oder sind Sie wirklich so bl...... Sie wollen uns schon wieder das Märchen der Grippe auftischen? Bezichtigen Sie die WHO der Lüge? Dort wird SARS-CoV-2 mit einer 10 fach höheren Sterberate als bei Grippe geführt, aber Sie sind ja g'scheiter! Ich kann mich nicht erinnern, dass Grippe weltweit solche Maßnahmen hervorgerufen hat, wie Sie jetzt weltweit ergriffen werden. Glauben Sie, dass Länder aus Jux und Tollerei Grenzen kontrollieren, das Flugzeuge aus China, Japan, Iran nicht mehr landen dürfen? Israel lässt Menschen aus Österreich, Schweiz ohne vorherige Quarantäne nicht mehr einreisen. Sind das alles Volltrottel. Zum Nachdenken: Uns wird seit Wochen gepredigt, wir müssen Hände waschen und desinfizieren und Hände waschen und desinfizieren und ......... Jetzt sind uns die Desinfektionsmittel ausgegangen, Apotheken behelfen sich mit "Eigenkreationen" und was lese ich heute im ORF Teletext. Mitteilung unserer Regierung. Desinfektion ist nicht erforderlich, Hände waschen alleine reicht vollkommen aus. Ja geht's noch? Welches Spiel treiben die mit uns. Das sieht ja ein Blinder, wie die uns an der Nase herum führen. Unglaublich!

Irmiernst
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Genau....

....die führen alle an der Nase herum, in jede Richtung! Aber wenn Sie sich wohler fühlen in Ihrer Angst und Panik soll's so sein! Kein Grund mich als bl....blöd hinzustellen. Schon mal was von Netiquette gehört?

lombok
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@bertl

Während Sie hier alle mit Ihren Horrorvisionen belehren wollen, sollten wir uns hier alle fragen, was Sie damit bezwecken wollen. Der Rest der Welt (ausserhalb Chinas) kommt mit 6 Wochen Verspätung zum Höhepunkt. Das wurde damals schon prognostiziert und ist jetzt bald eingetreten. Wir sollten das Virus endlich annehmen, wie es ist. Und man sollte der Medizin auch noch ein paar Wochen Forschungsarbeit Zeit geben. Es ist sinnlos, jeden neuen Infektionsfall zu dramatisieren und in Zeitungen in die Headline zu knallen. Denn man merkt schon jetzt ein rasantes Umschwenken: es kann schon niemand mehr die Drama-Texte der Zeitungen lesen und viele nehmen das Thema nun schon zu wenig ernst.

bertl2811
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@lombok, ich belehre niemanden ich schreibenur das was ich lese, sehe und höre!

Ich habe keine Horrorvisionen, doch ich spreche gegen Statistiken, die Sie verbreiten, die aber NACHWEISLICH die Situation hier bei uns in Europa NICHT belegen. Oben auf der Seite zitiert der User "chatrouge" einen Artikel der KZ vom 20. Jänner 2020 17.06 Uhr. Lesen die diesen Artikel und sie werden feststellen, wie sehr sich die Experten geirrt haben. Da wird von der ECDC gesagt, dass von einer niedrigen Wahrscheinlichkeit ausgegangen wir, das der Virus die EU erreicht. Das war am 20. Jänner. Eineinhalb Monate später erzählen sie das einmal einem Italiener. Ich verbreite keine Horrorvisionen, ich will auch Niemanden belehren, ich wehre mich nur gegen Kommentare wie die Ihren, die alles so verharmlosen und locker sehen. Ihnen kann ich nur sagen: "Auf nach Italien, machen Sie Urlaub, so günstig war er noch nie"!

lombok
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Sie haben meinen Post offenbar nicht korrekt gelesen.

Dieser war neutral und unaufdringlich mit dem Hinweis, sich auf dieser Homepage selbst ein Bild zu machen. Ich beende hiermit die Konversation mit Ihnen, da es in eine Sackgasse führt. Schade ...

Arosa626
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Ja, wenn man nichts mehr zu sagen hat...

Lombok, gehen ihnen die Argumente aus. Geben Ihnen die neuesten Zahlen vielleicht doch zu denken?