In insgesamt vier Kolonien in der Antarktis sollen alle Kaiserpinguin-Küken gestorben sein: Dies haben Forscher herausgefunden, die für eine neue Studie Satellitenbilder analysiert haben. Schuld daran soll der Tiefstand des Meereises sein. Die Brutausfälle in der Bellingshausensee, einem Randmeer des Südpolarmeers, seien „beispiellos“, hieß es in der Fachzeitschrift „Communications Earth & Environment“ veröffentlichten Untersuchung.
Am Südpol
Immer mehr Pinguine sterben durch schwindendes Meereis
Laut Studien führte Schmelzen des antarktischen Eises zum Ende aller Küken in vier von fünf Kolonien am Rand des Südpolarmeers. Die Klimaerwärmung bedroht die Pinguine.
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