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Kettenreaktion Einzelner Nutzer sorgte für Ausfall zahlreicher Websites

Zahlreiche Websites weltweit waren am Dienstag wegen der Störung bei einem Web-Dienstleister rund eine Stunde nicht erreichbar gewesen. Dahinter dürfte ein einzelner User stecken.

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Weltweit waren am Dienstag Websites vorübergehend nicht erreichbar © Artur Marciniec - Fotolia
 

Auf der ganzen Welt waren am Dienstag zahlreiche Webseiten durch einen Internet-Ausfall nicht erreichbar. Betroffen waren unter anderem die Seite der britischen Regierung sowie die Nachrichtenportale des „Guardian“, der „New York Times“, der „Financial Times“ und der französischen Zeitung „Le Monde“.

Als Grund für den Ausfall gelten Probleme des amerikanischen Cloud-Dienstes Fastly, der Internetseiten zwischenspeichert, damit sie schneller abgerufen werden können.

Wie konnte das passieren?

Nun wurde bekannt, dass der Internet-Blackout offenbar von einem einzelnen Nutzer des Cloud-Infrastrukturanbieters verursacht wurde. Eine falsche Konfiguration dürfte zu einer Kettenreaktion geführt haben, die fast das gesamte Fastly-Netzwerk lahmlegte. Der User des Netzwerks hatte seine Einstellungen verändert und im Zusammenspiel mit einem Bug in den Software-Systemen des Infrastrukturanbieters wurde diese Kettenreaktion verursacht.

Der Ausfall konnte allerdings schnell behoben werden. Binnen 49 Minuten seien 95 Prozent der Websites wieder erreichbar gewesen, mittlerweile sei auch ein Update eingespielt worden, das den Software-Fehler behoben habe, betont Fastly.

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