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Klimakonferenz eröffnetFeilschen um die Zukunft der Erde

Zu den Knackpunkten der Verhandlungen gehören Hilfen für die Entwicklungsländer bei der Bewältigung klimabedingter Schäden sowie konkrete Regeln zur Einbeziehung von Marktmechanismen bei der Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens.

++ HANDOUT ++ UN-KLIMAKONFERENZ COP25: LEYEN  / VAN DER BELLEN
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen © APA/BUNDESHEER/PETER LECHNER
 

In Madrid hat am Montag die 25. UN-Klimakonferenz begonnen. Zum Auftakt wählte UN-Generalsekretär Antonio Guterres eindringliche Worte, um das Ausmaß der Klimakrise deutlich zu machen und ein rasches Umsteuern einzufordern. Die Menschheit müsse wählen zwischen dem Weg der "Hoffnung" und dem der "Kapitulation" beim Klimaschutz.

"Wollen wir wirklich als die Generation in Erinnerung bleiben, die den Kopf in den Sand steckte, die herumbummelte, während die Erde in Flammen stand?", fragte er. Vor den Vertretern aus fast 200 Ländern, zu denen am Montag auch rund 40 Staats- und Regierungschefs, darunter Bundespräsident Alexander Van der Bellen, zählten, machte Guterres keinen Hehl aus seiner "Frustration" über die unzureichenden Klimaschutzmaßnahmen.

"Wendepunkt"

Die Welt stehe an einem "Wendepunkt" und könne nun den "Weg der Hoffnung" einschlagen: "Einen Weg der Entschlossenheit und der dauerhaften Lösungen. Einen Weg, bei dem die fossilen Energien bleiben, wo sie sind - im Boden und bei dem wir bis 2050 CO2-Neutralität erreichen". Dazu müsse die "Abhängigkeit von der Kohle" aufgegeben werden, mahnte Guterres. Vor Beginn der Klimakonferenz hatten bereits eine Reihe von Hilfsorganisationen erneut Alarm geschlagen und unter anderem vor Millionen Flüchtlingen durch klimabedingte Katastrophen gewarnt.

Bei der auf zwölf Tage angesetzten Weltklimakonferenz hat Chile mit seiner Umweltministerin Carolina Schmidt den Vorsitz. Wegen der Unruhen in Chile sprang aber Spanien kurzfristig als Gastgeberland ein. Erwartet werden rund 29.000 Teilnehmer aus fast 200 Ländern, darunter auch die Klimaaktivistin Greta Thunberg.

Mit Blick auf die von der jungen Schwedin initiierten weltweiten Klimaschutzbewegung FridaysForFuture sagte Guterres in Madrid, die Regierungen sollten "den Menschenmassen, die den Wandel fordern", zuhören und wissenschaftliche Erkenntnisse über die Gefahren des Klimawandels nicht ignorieren. "Weniger zu tun, hieße die Menschheitsfamilie in ihrer Gesamtheit und alle künftigen Generationen zu verraten", warnte der UN-Generalsekretär.

Das sind die Knackpunkte

Vor den Vertretern von fast 200 Staaten, die am Montag zur UN-Klimakonferenz in Madrid zusammengekommen sind, liegt ein Berg Arbeit. Bei einigen Knackpunkten zeichnen sich besonders schwierige Verhandlungen ab:

Ehrgeizigere nationale Klimaziele:

Das 2015 geschlossene Pariser Klimaabkommen beruht auf freiwilligen Klimaschutzzusagen der einzelnen Vertragsstaaten, die sogenannten Nationally Determined Contributions (NDCs). Dabei gilt der Grundsatz, dass die nationalen Klimaschutzzusagen nur nach oben korrigiert werden dürfen. Bei der UN-Klimakonferenz vergangenes Jahr in Kattowitz gab es in dieser Frage kaum Bewegung, spätestens kommendes Jahr müssen die mehr als 180 Vertragsstaaten aber ihre überarbeiteten Klimaschutzziele vorlegen.

Der UN-Sondergipfel im September in New York brachte nicht das erhoffte deutliche Signal. Zwar sagten knapp 70 Länder Nachbesserungen an ihren nationalen Klimaschutzplänen zu. Große Treibhausgas-Emittenten wie die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) kamen jedoch nicht aus der Deckung.

Offiziell müssen die Vertragsstaaten ihre verbesserten NDCs zwar erst 2020 einreichen. Angesichts der fortschreitenden Erderwärmung drängt aber die Zeit und je früher einzelne Staaten verbesserte Zusagen machen, desto eher kann eine positive Dynamik entstehen.

Außerdem bräuchte das UN-Klimasekretariat UNFCCC noch ein paar Monate Zeit, wenn es bis zur nächsten Weltklimakonferenz einen Synthesebericht zu den neuen NDCs erstellen soll. Erst damit hätte die internationale Gemeinschaft ein genaueres Bild, wie weit sie noch vom Paris-Ziel entfernt ist.

Marktmechanismen im Klimaschutz:

In Kattowitz ging es insbesondere darum, das sogenannte Regelbuch mit konkreten Bestimmungen zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens auszuarbeiten. Das ist nach zähen Verhandlungen auch gelungen - mit Ausnahme von Bestimmungen zu Artikel 6 des Pariser Abkommens.

Er sieht vor, Marktmechanismen, also den internationalen Handel mit Emissionszertifikaten, in den Klimaschutz einzubeziehen. Demnach könnten Länder, die ihren Treibhausgasausstoß stärker verringern als zugesagt, ihren Überschuss bei der Emissionsminderung in Form von Zertifikaten verkaufen.

Laut Pariser Abkommen muss aber ausgeschlossen werden, dass sowohl das Ausgabeland der Zertifikate als auch das Käufer-Land sich die zugrunde liegende Emissionsminderung gut schreibt, diese also doppelt gezählt wird. Umstritten ist in diesem Zusammenhang auch, ob und wie unter dem Kyoto-Protokoll erworbene Verschmutzungsrechte unter dem Paris-Abkommen weiter gelten.

Umweltorganisationen sehen außerdem die Gefahr, dass Staaten ihre nationalen Klimaschutzziele extra niedriger ansetzen, um bei einer Übererfüllung Geld mit Emissionszertifikaten zu verdienen. Andersherum könnten Staaten ehrgeizige Klimaziele scheuen, weil sie fürchten, zu ihrer Erfüllung Emissionszertifikate zukaufen zu müssen.

Entscheidend für den Erfolg des Pariser Abkommens ist es also, dass zu Artikel 6 robuste Regeln zur Vermeidung von Doppelanrechnungen sowie von Fehlanreizen vereinbart werden. So könnte festgeschrieben werden, dass die nationalen Klimaziele nur zu einem geringen Anteil mit von anderen erworbenen Emissionszertifikaten umgesetzt werden dürfen.

Umgang mit Schäden und Verlusten durch den Klimawandel:

Die Industrieländer haben sich grundsätzlich bereit erklärt, die Entwicklungsländer im Kampf gegen den Klimawandel und bei der Anpassung an klimabedingte Risiken zu unterstützen. Deutlich umstrittener ist der Umgang mit bereits eintretenden klimabedingten Schäden und Verlusten, in der Konferenzsprache "Loss and Damage".

Die Industriestaaten fürchten enorme Kosten, wenn sie eine grundsätzliche Verantwortung für Klimaschäden in ärmeren Weltgegenden einräumen. Bei der UN-Klimakonferenz 2013 in Warschau wurde aber zumindest der sogenannte Warschau-Mechanismus zu Loss and Damage vereinbart. In Madrid steht seine Überprüfung an. Dabei geht es unter anderem darum, wie der Problematik künftig mehr Raum bei den Klimaverhandlungen gegeben werden kann und ob speziell dafür Mittel bereitgestellt werden.

Die Konferenz läuft bis 13. Dezember.

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Danke für Ihr Verständnis.

hfg
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Bis zum Jahr 2100

Wird hoffentlich die technische Entwicklung nicht stillstehen - es wird ziemlich viele natürliche und innovative Änderungen. Man hat jedenfalls den Eindruck das der Klimawandel marketingmäßig optimal geeignet ist den Tourismus anzukurbeln und Panik zu verbreiten.

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hfg
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Das Klimatheater ist schon extrem

Anstatt einfach wirksame Maßnahmen zu setzen werden Konferenzen abgehalten - wo tausende Menschen anreisen und ihre Weihnachtseinkäufe tätigen und das Klima zusätzlich schädigen.

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Estarte
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VDB UND DER EISBÄR

Wenn man sich unseren Bundespräsidenten ansieht bzw. das Foto von ihm, mit dem Eisbären, glaubt man die "Kindergartenkinder"haben sich getroffen.

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Mezgolits
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Zwölf Tage Weltklimakonferenz =

Das Dezemberfest hat begonnen.
Erfinder Mezgolits Draßburg

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Estarte
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FEIERN.....

Die Luftfahrtgesellschaften feiern gleich mit :)
zig Tausende FIRST CLASS Flüge gebucht.....

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Estarte
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GEFEILSCHT WIRD UM DAS GELD UM 5 NACH 12

DIE ERDE BRENNT BEREITS
DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT

Weder das Klima noch den unaufhaltsamen Flüchtlingsstrom bekommt die EU jemals in den Griff.

Eine Sitzung,Konferenz,Debatte,Zusammenkunft,
Besprechung, Diskussion ,Veranstaltung,Gipfel nach dem anderen und NICHTS kommt dabei heraus,außer Umweltverschmutzung und Zeitverschwendung und leere Worthülsen und Phrasen......
Ich möchte gar nicht daran denken, wo die nächste Hilfe für die Entwicklungsländer wieder landet und versickert.
Die "Hilfen",-ein Fass ohne Boden, in die falsche Richtung, und mit dem Geld bereichern sich, wie immer die Machthaber der einzelnen Länder, kaufen Waffen und unterdrücken weiterhin die Bevölkerung...
die ständig auf der Flucht nach Europa ist, das zum Armenkontinent werden wird, früher oder später,ob wir es wollen oder nicht.

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Bobby_01
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wenn man

den Klimaschutz ernst nehmen würde hätte man eine Videokonferenz veranstaltet damit nicht diese wichtigen Leute nach Madrid fliegen hätten müssen, die meisten wahrscheinlich mit dem Privatflugzeug. Da wäre einiges an CO 2 Ausstoß vermeidbar gewesen. Der Arnie wird wohl auch noch einfliegen. Und unser Herr VDB muss natürlich auch vor Ort sein.

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