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Permafrost schmilztFolgenschweres Tauwetter im hohen Norden

Im hohen Norden verlieren Menschen buchstäblich ihre Lebensgrundlage, denn der Permafrost taut weiter auf. Die Folgen bekommen wir alle zu spüren.

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Schmelzender Permafrostboden lässt Kreuze auf einem Friedhof in Alaska umfallen © AFP
 

"Wir warnen schon seit den 90er-Jahren“, erklärt Sibyll Schaphoff vom Potsdam-Institut für Klimaforschung. Diese Warnungen beziehen sich auf im Boden gespeicherten Kohlenstoff, Pflanzenreste, die seit Jahrtausenden im Eis des Permafrosts eingeschlossen waren. Bis jetzt. Denn mit den steigenden Temperaturen tauen auch die eisigen Ebenen Sibiriens oder Alaskas immer mehr auf. Dann werden Mikroben in den Böden aktiv und beginnen mit der Zersetzung dieser seit Jahrtausenden tiefgefrorenen Pflanzenreste, was wiederum Treibhausgase freisetzt, vor allem auch das starke Treibhausgas Methan.

Kommentare (2)

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Shiba1
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Was soll dieses Bild?

Nachdem hier Tote begraben wurde, kann es sich eher nicht um Permafrostboden handeln. Oder hat man die mittels Eispickeln beerdigt.
Was man aber sieht, ist ein verlotterter Friedhof.

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paulrandig
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Shiba1

Na, wenn der Boden gefroren ist, können wir sicher gar nix tun. Weder ein Fundament für ein Haus ausheben, noch eine Straße bauen oder ein Verkehrrschild aufstellen. Gefrorener Boden ist bekanntlich das härteste Element auf dem Planeten, und weder Bagger noch Spitzhacke oder Diamantbohrer können dem beikommen.
Nachdem in manchen Gegenden der Boden aber immer gefroren ist (das ist es ja, was "Permafrost" bedeutet), sind die einfach nicht zu besiedeln, weil wir dann leider nicht wissen, wohin mit den Toten, außer sie lufttrocknen zu lassen. Deshalb gibt's dort auch keine Menschen und wird es nie geben.
Logik ist doch was Schönes.

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