Wie die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB mitteilte, entdeckte die Besatzung des Hochseeschleppers "Apache" am Samstag mit einem Sonar-Gerät ein Wrack in einer Tiefe von mehr als 4.500 Metern.

Um den Fund zu bestätigen, soll das Wrack mit einem ferngesteuerten Unterwasserfahrzeug genauer untersucht werden. Die Arbeiten könnten den Angaben zufolge aber bis zu zwei Wochen dauern.

Bis zu 215 Kilometern pro Stunde

Das Frachtschiff "El Faro" war am 1. Oktober mit 33 Menschen an Bord vor der Küste der Bahamas in den Hurrikan "Joaquin" geraten. Eine Woche später stellte die US-Küstenwache die Suche nach Überlebenden ein. "Joaquin" war mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 215 Kilometern pro Stunde über die Bahamas hinweggefegt und hatte dort Bäume entwurzelt und Häuser einstürzen lassen.

Das 244-Meter-Schiff "El Faro", das mit Containern und Autos auf dem Weg von Florida nach Puerto Rico war, hatte der Küstenwache zunächst eindringendes Wasser gemeldet. Anschließend hieß es, das Schiff sei in Schräglage geraten. Spätere Bemühungen, den Kontakt wieder herzustellen und das Schiff zu orten, blieben erfolglos. An Bord befanden sich 28 US-Bürger und fünf Polen.