30.000 Menschen waren in Brasilien vor ein paar Wochen ohne Strom. Der Grund? Wegen der heftigen Regenfälle, die mehrere Menschenleben kosteten, stürzte ein Staudamm unweit eines Wasserkraftwerks ein. Wenige Jahre davor kostete der Einsturz eines Staudamms bei Brumadinho beinahe 300 Menschen das Leben und infolgedessen wurden große Flächen an Land mit Schlamm überschwemmt – eine nationale Katastrophe. Brasiliens Staudämme sind oft Ursache für Schreckensnachrichten.
Bitterer Preis der Wasserkraft
Staudämme und Energiegewinnung fordern ihre Opfer in Brasilien
In Brasilien liegt die (politische) Macht nach wie vor in den Händen weniger Großgrundbesitzer. Durch das Vordringen von Agrobusiness, Bergbau und staatlichen Infrastrukturprojekten wie Staudämmen werden Menschen von ihrem Land vertrieben. Kleinbauern setzen sich für die Menschen ein.
© AP / Jorge Saenz