R5, Alpine - vielleicht sogar ein R4Renault bringt zehn neue Elektroautos bis 2025

Der Renault will bis 2025 zehn neue Elektroautos auf den Markt bringen. 2022 geht es mit dem Megané los, es folgen der R5, eine Alpine - und vielleicht auch ein R4.

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Renault bringt den R5 2024 als Elektroauto © RENAULT
 

Zurück in die Zukunft lautet das Motto bei Renault: Der französische Autobauer knüpft bei seiner Elektroauto-Offensive an traditionelle Kleinwagenmodelle der Vergangenheit an. Der in den 1990er-Jahren ausgelaufene R5 soll als einer von zehn bis 2025 geplanten Stromern des Konzerns als Elektroauto wieder auferstehen.

Dabei soll der Stadtflitzer ein Drittel weniger kosten als der Renault Zoe, bisher der meistverkaufte Stromer in Europa, der zurzeit Marktanteile an den neueren VW ID.3 verliert. Also rund 18.000 Euro. Die Produktion soll 2024 beginnen.

Aber das ist nicht der einzige Griff in die Schatzkiste der Unternehmensgeschichte, um die Elektromobilität in Fahrt zu bringen: So hat Renault-Boss Luca de Meo mit dem Modell „4ever“ eine weitere elektrische Neuauflage einer Legende aus der Vergangenheit angekündigt. Die Indizien, dass es ein moderner R4 werden könnte, verdichten sich.

Damit die Kosten für die Stromer sinken, setzt Renault auf zwei Plattformen, auf denen alle Modelle aufbauen. Die CMF-EV-Plattform wird im C- und D-Segment zum Einsatz kommen und soll Reichweiten von bis zu 580 Kilometern möglich machen. Darauf steht zum Beispiel der elektrische Renault Mégane, der 2022 den Reigen der sieben Modelle eröffnen soll, die den Rhombus tragen.

Hinter dieser Silhouette könnte sich ein elektrischer R4 verbergen Foto © RENAULT

Im B-Segment soll die CMF-BEV-Plattform, auf der auch der R5 anrollen wird, Reichweiten von bis 400 Kilometern realisieren. Ebenfalls bereits fix gesetzt: Ab 2024 folgt ein vollelektrischer Sportwagen von Alpine.

Neben den hohen Stückzahlen der Plattformen wollen die Franzosen noch weiter an den Preisschrauben drehen: Etwa mit einem elektrischen Antriebsstrang, in den E-Motor, das Untersetzungsgetriebe und die Leistungselektronik in einem einzigen Paket integriert sind.

Zudem setzt man auf NMC-Batterien (Nickel, Mangan und Cobalt), die bei gleichbleibenden Kosten bis zu 20 Prozent mehr Reichweite liefern sollen als andere Batterielösungen und sich leichter recyceln lassen. Ab 2030 rechnet man in der 2030 Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi mit der  Einführung von Feststoffbatterien.

Renault setzte sich zugleich höhere Ziele beim Umschwung von Verbrenner- zu Elektroautos. Bis 2030 sollen neun von zehn verkauften Autos oder insgesamt eine Million Neuwagen rein batterieelektrisch fahren - bisher waren in das 90-Prozent-Ziel Hybridmodelle eingerechnet, die Verbrenner- und Elektromotor kombinieren und nicht lokal emissionsfrei fahren.

"Heute gibt es eine historische Beschleunigung der Elektroauto-Strategie der Renault-Gruppe", sagte Luca de Meo, der vor seinem Wechsel nach Frankreich zuletzt Chef der spanischen Marke Seat im Volkswagen-Konzern war. In den kommenden fünf Jahren sollen zehn Milliarden Euro in die Elektrifizierung des Angebots fließen. Das Etappenziel für 2025 ist ein Absatzanteil von zwei Dritteln E-Autos und Hybridwagen.

Kommentare (9)
schadstoffarm
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R4

Das trauen sie sich nie.

melahide
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Ah

die setzen auf NMC-Batterien? Was passiert dann mit den gläubigen E-Auto-Hateboys, die dann nicht mehr über Lithium schimpfen können, obwohl sie das selber überall benutzen??

Miraculix11
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Nix wissen kann auch selig machen

NMC Batterien gehören auch zur Gruppe der Lithium-Ionen-Akkumulatoren.

DergeerderteSteirer
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NMC-Batterien (Nickel, Mangan und Cobalt)


Nix genau informieren und lesen, aber wichtig in die Tasten klopfen, sonst alles okay @Miraculix11....... ;-)

Miraculix11
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Ein NMC-Akkumulator,

umgangssprachlich meist NMC-Batterie genannt, ist ein Typ eines Lithium-Ionen-Akkumulators. Wie alle Akkumulatoren dient er dazu, elektrische Energie zu speichern und wieder abzugeben. Am positiven Pol dieses Akkumulators werden die namensgebenden Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt-Oxide verwendet, die Lithiumionen abgeben und wieder aufnehmen können. Diese Oxide werden abgekürzt als Li-NMC, LNMC, NMC oder NCM bezeichnet, wodurch auch der Akkumulatortyp seinen Namen erhalten hat. Der Akkumulator gehört zu der Gruppe der Lithium-Ionen-Akkumulatoren und hat daher auch den gleichen, im Bild schematisch gezeigten Aufbau einer Zelle und dasselbe Funktionsprinzip wie alle Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Der Unterschied liegt hauptsächlich in der chemischen Zusammensetzung auf der positiven Elektrode.

melahide
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Alter

die meinen auch die neuen Akkus, deren Mischverhältnis ... egal.

Carlo62
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Akkugewicht iPad: ca. 150g

Akkugewicht Tesla Model 3: 478 kg
Finde den Unterschied!

Stratusin
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Wie weit fährt ein I-Pad?

Finde den Unterschied!

Carlo62
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@ Strat Unsinn

Mein iPad war in Spanien, Portugal, Deutschland, Italien, Schweiz und in Übersee. Ist nicht nur gefahren sondern auch viel geflogen. Warum fragst Du?