Opel rollt sein neues Markengesicht, das man vom SUV Mokka bereits kennt und wie es auch der kommende Astra tragen wird, sukzessive auf die Modellpalette aus. Der Nächste im Bunde ist das größte SUV der Rüsselsheimer, der Grandland, der im Zuge einer Modellpflege auf den neuesten Stand gebracht wird – und sich vom zusätzlichen X in seinem Namen verabschiedet.

Aber zurück zum neuen Gesicht: Der sogenannte „Vizor“ zieht sich wie ein Visier über die ganze Front. Darin sind auch die Scheinwerfer integriert, die aus insgesamt 168 LED bestehen, von denen sich die im Dunkeln automatisch ausschalten, die den Gegenverkehr blenden könnten und sich am Kurvenverlauf ausrichten.

Das Cockpit beherbergt jetzt ein Breitband-Display
© OPEL

Zusätzlich erkennt eine neue Infrarot-Kamera aufgrund des Temperaturunterschieds zur Umgebung Personen und Tiere, die sich in Fahrtrichtung bis zu 100 Meter vor dem Auto befinden.

Seine Motorenpalette wird sich der Grandland wohl mit dem neuen Opel Astra teilen, insofern sind Benziner, Diesel, aber auch Plug-in-Hybride mit oder ohne elektrischen Allrad in der Ziehung. Leistungsdaten nennt Opel noch nicht.

Den Grandland gibt es weiterhin in einer Zwei-Farben-Lackierung
© OPEL

Fix ist hingegen, dass wer eine Automatikversion wählt, zahlreiche teilautonome Funktionen nutzen kann: Unter dem Titel Frontkollisionswarner sind verschiedene Assistenzsysteme zusammengefasst, die automatische Gefahrenbremsungen einleiten, Fußgänger oder Verkehrsschilder erkennen und darauf reagieren können, selbsttätig den Abstand zum Vordermann und die Spur halten.

Im Cockpit wird künftig das neue „Pure Panel“ verbaut, dessen Herzstück zwei bis zu 10 und 12 Zoll großen Bildschirme unter einer gemeinsamen Oberfläche bilden.

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