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Marktstart im FrühjahrWas das Elektro-SUV Mercedes EQA kann

Mit dem EQA bringt Mercedes einen kompakten Stromer im Format des SUV GLA. Marktstart ist im Frühjahr zu Preisen ab 48.590 Euro.

Mercedes' kompakte Elektro-SUV EQA © DAIMLER
 

Wir erinnern uns: Ursprünglich hatte Mercedes den EQA als elektrischen Ableger der A-Klasse gedacht. Jetzt steht die Serienversion eine Etage höher gelegt im Format des Kompakt-SUV GLA vor uns. Nein, es verwundert nicht, dass die Stuttgarter ihren neuen Stromer dann doch lieber im Boom-Segment positionieren. Und technisch teilen sie sich so oder so die gleiche Basis, die Plattform namens MFA2.

Mit einer Länge von 4,46 Metern überragt das Strom-SUV den GLA nur minimal, auch bei Breite und Höhe EQA (1,83/1,62 m) schenken sich die beiden nichts. Wegen des Batteriepaktes bleibt der Elektroableger beim Kofferraumvolumen mit einem Minus von 85 Litern allerdings deutlich zurück: Ohne die Rückbank umzulegen, passen gerade einmal 340 Liter hinein. Das Gewicht liegt bei 2,04 Tonnen.

Modellvorstellung: Mercedes EQA

Ursprünglich hatte Mercedes mit den EQA als Showcar als elektrischen Ableger der A-Klasse gedacht. Jetzt steht die Serienversion eine Etage höher gelegt im Format des Kompakt-SUV GLA vor uns.

DAIMLER

Nein, es verwundert nicht, dass die Stuttgarter ihren neuen Stromer dann doch lieber im Boom-Segment positionieren. Und technisch teilen sie sich so oder so die gleiche Basis, die Plattform namens MFA2.

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Mit einer Länge von 4,46 Metern überragt das Strom-SUV den GLA nur minimal, auch bei Breite und Höhe EQA (1,83/1,62 m) schenken sich die beiden nichts.

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Wegen des Batteriepaktes bleibt der Elektroableger beim Kofferraumvolumen mit einem Minus von 85 Litern allerdings deutlich zurück: Ohne die Rückbank umzulegen, passen gerade einmal 340 Liter hinein.

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Dafür bringt der kompakte Stromer ein Gewicht von 2,04 Tonnen auf die Waage.

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Aber der Alltagsnutzen alleine wird es wohl nicht sein, weshalb man einen EQA anpeilt: Mit dem geschlossenen, schwarzen „Kühlergrill“ mit dem zentralen Stern und dem durchgehenden Leuchtenband zitiert er seinen großen Bruder, das Mittelklasse-SUV EQC.

DAIMLER

Die erste Version, die man bestellen kann, ist das Einstiegsmodell EQA 250 mit einer maximalen Leistung von 140 kW (190 PS), einem Lithium-Ionen-Akku mit einem Energieinhalt von 66,5 kWh als tragendes Element im Unterboden, einer Reichweite von bis zu 426 Kilometern und Frontantrieb.

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Folgen werden zum einen Varianten mit Allrad und Leistungen jenseits der 200 kW. Zum anderen eine Version mit über 500 Kilometern Reichweite.

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Im Innenraum leuchtet einem das Infotainmentsystem über den Panoramabildschirm entgegen.

DAIMLER

Das Ladenetz hat die serienmäßige Navigation im Kopf und kalkuliert unter Berücksichtigung von Ladestopps, Topografie und Wetter den schnellsten Weg ans Ziel.

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Aber der Alltagsnutzen alleine wird es wohl nicht sein, weshalb man einen EQA anpeilt: Mit dem geschlossenen, schwarzen „Kühlergrill“ mit dem zentralen Stern und dem durchgehenden Leuchtenband zitiert er seinen großen Bruder, das Mittelklasse-SUV EQC.

Die erste Version, die man bestellen kann, ist das Einstiegsmodell EQA 250 mit einer maximalen Leistung von 140 kW (190 PS), einem Lithium-Ionen-Akku mit einem Energieinhalt von 66,5 kWh als tragendes Element im Unterboden, einer Reichweite von bis zu 426 Kilometern und Frontantrieb.

Folgen werden zum einen Varianten mit Allrad und Leistungen jenseits der 200 kW. Zum anderen eine Version mit über 500 Kilometern Reichweite.

Im Innenraum leuchtet einem das Infotainmentsystem über den Panoramabildschirm entgegen. Das Ladenetz hat die serienmäßige Navigation im Kopf und kalkuliert unter Berücksichtigung von Ladestopps, Topografie und Wetter den schnellsten Weg ans Ziel.

Kommentare (14)
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melahide
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Hm

Zu groß, zu teuer, zu viele PS. Ein typischer Fall für „Ich fahr meine Kinder damit vom Ruckerlberg die 500 Meter in die Schule“.

Schade, dass sich der Kleinwagen nicht durchsetzt, wenn die Menschen ohnehin meistens allein im Auto sitzen ... oder es Anreize gibt - gerade in der Stadt - mit Öffis zu fahren, mit dem Rad oder einem anderen einspurigen (Elektro)Mobil....

Aber je größer umso besser ...

scionescio
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Es wird sicher viele Käufer geben, die einem Hype folgen wollen und auf Qualität und Service/Ersatzteile nicht verzichten wollen ...

... aber der Nutzen ist bei einem Fahrzeug mit über 2 Tonnen und 340Liter Kofferraum sehr zu hinterfragen!
Für die Stadt zu groß/teuer (und eigentlich unnötig, wenn es Öffis gibt) und fürs Land zu wenig Reichweite und Nutzen - ein Statussymbol für Leute mit dem nötigen Kleingeld und Sicherheitsbedürfnis.

8e84347fb96cb29a9017f31e88396dff
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.. ut nescio ..

Der Verkauf von PWK ist seit März 2020 um 50 Prozent zurückgegangen, GOTT sei Lob und Dank! Es gibt um 60 Prozent zu viele dieser Gegenstande auf dem Globus. Wir alle freuen uns, dass Frau Greta Thunberg noch großen Erfolg haben wird. Diese Frau wird
auch SUV-Proleten zur Einkehr bringen. Schönen Abend, gute Nacht, an allen, vor allem
an den werten Erfinder Mezgolits.

8e84347fb96cb29a9017f31e88396dff
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.. ut nescio ..

Der Verkauf von PWK ist seit März 2020 um 50 Prozent zurückgegangen, GOTT sei Lob und Dank! Es gibt um 60 Prozent zu viele dieser Gegenstande auf dem Globus. Wir alle freuen uns, dass Frau Greta Thunberg noch großen Erfolg haben wird. Diese Frau wird
auch SUV-Proleten zur Einkehr bringen. Schönen Abend, gute Nacht, an allen, vor allem
an den werten Erfinder Mezgolits.

franki20
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ca. 250-300 km reale Reichweite werden für die meisten Menschen reichen.

Vor allem am Land leben sehr viele in einem Eigenheim und können daher bequem zu Hause laden.

tannenbaum
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Aber

um 50.000€ aufwärts will ich ein praxistaugliches Fahrzeug!

franki20
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Was bedeutet praxistauglich?

Man kann natürlich auch ein Fahrzeug um den 1/2 Preis kaufen, bleibt ja jedem selbst überlassen.

Carlo62
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Praxistauglich im Sinne von

Graz - Wien Graz ohne lästigen 1-stündigen Aufenthalt an einer Schnellladestation nachts entlang der Südautobahn.

franki20
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90% der Autobesitzer brauchen das nicht...

für diese Gruppe ist das Auto praxistauglich.

Carlo62
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90% der Autobesitzer

brauchen in Wahrheit gar kein eigenes Auto!

Kristianjarnig
3
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@franki20...

....Praxistauglich = etwas mehr als schwache 300km reale Reichweite, vor allem gemessen im Winter wenn es kalt ist und mehr Verbraucher am Akku hängen.

DAS erwarte ich mir von einem E-Auto in DER Preisklasse. Ansonsten macht ja eher ein Elektro Dacia Sinn der einen Bruchteil (nicht nur vom Mercedes, eigentlich von allen Elektroautos der "üblichen Verdächtigen") davon kostet und dafür dann wirklich "praxistauglich" ist(also vom Umland in die Stadt/Firma zur Arbeit und wieder zurück, danach wird mittels Solarstrom im Eigenheim(idealerweise in Bufferakkus zwischengespeichert um nicht nochmals beim Stromanbieter draufzuzahlen) nachladen. DAS ist Praxistauglich.

Bei beiden reicht die Reichweite nicht für längere Fahrten die nach wie vor viele(auch dank eines grottenschlechten "Öffisnetzes" sofern nicht die üblichen Hauptstadtrouten zum Vergleich genutzt werden) mittels Auto zurücklegen müssen. Ich z.b. regelmäßig 1100km. Mach das mal mit einem E-Karren....viel Spaß. Egal ob der nun 15.000 oder 130.000 Euro gekostet hat ;-) .

franki20
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@kristianjarnig

Wieso muss ein teureres E-Auto eine höhere Reichweite als ein günstigeres haben? Wenn für mich die bessere Ausstattung und Verarbeitung den Preis wert ist dann greife ich zum teureren Auto. Mit Ihrer Argumentation dürften beim Verbrenner auch nur Dacia verkauft werden, weil von A nach B komme ich mit diesem genauso schnell wie mit einem Mercedes.
Ihr Fahrprofil mit regelmäßig 1100 km trifft auf die wenigsten zu, wer soviel fährt kauft dieses Auto nicht. Für den Pendler der täglich 50-100 km fährt und am Wochenende kleine Ausflüge macht ist dieses Auto absolut praxistauglich.

Kristianjarnig
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@franki20...

...bitte. Unter Erwachsenen setze ich die Fähigkeit von sinnerfassendem Lesen voraus.

Was Sie als Antwort verwenden habe ich nie so geschrieben. 300km reale Reichweite(was sich im Winter erst herausstellen wird) sind für ein teures Auto sicher zuwenig. Und Mercedes gehört so wie Audi, BMW und Co. sicher nicht zu den billigen Herstellern.....

Wenn Sie Haare spalten wollen, dann ohne mich....

Carlo62
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Und der Strom dazu...

...kommt so bequem aus der Steckdose.