Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.

Knapp 9000 Kärntner unterschrieben für Schutz der Almen

Keine neuen Windparks auf den Almen, keine neuen Zweitwohnsitz-Projekte: FPÖ fordert, dass Schutz der Almen vor Zerstörung in Landesverfassung verankert wird. Unterschriften werden an Landtagspräsidenten übergeben.

Die FPÖ sagt entschieden Nein zu neuen Windparks in Kärnten
© KLZ/Markus Traussnig
Die FPÖ sagt entschieden Nein zu neuen Windparks in Kärnten

8752 Personen haben in den letzten Monaten eine FPÖ-Initiative zum Schutz der Kärntner Almen vor Zerstörung unterschrieben. Via Petition treten sie gegen neue Windparks sowie gegen neue Projekte für Zweitwohnsitze auf den Almen ein. Die Kärntner FPÖ-Spitze mit Parteiobmann Erwin Angerer und Klubobmann Gernot Darmann war Mittwoch bemüht, zu differenzieren: "Wir sind keine Verhinderer von touristischen Projekten zur Weiterentwicklung einer Region. Wo bereits etwas besteht wie am Mölltaler Gletscher, dort soll auch Weiterentwicklung möglich sein." Doch zu neuen Projekten in intakter Natur gebe es ein klares Nein von der FPÖ.

In der Landtagssitzung am Donnerstag werden die gesammelten Unterschriften an Landtagspräsident Reinhart Rohr (SPÖ) übergeben. Per Dringlichkeitsantrag fordert die FPÖ, dass der Schutz der Kärntner Almen in der Landesverfassung via Landeszielbestimmung festgeschrieben werden soll.

Parteichef Angerer, Klubobmann Darmann
© KLZ/Weichselbraun
Parteichef Angerer, Klubobmann Darmann

"Impfpflicht zurücknehmen"

Ein weiterer Dringlichkeitsantrag fordert die Rücknahme der Impfpflicht. Die Landesregierung soll beim Bund erreichen, dass diese zurückgenommen wird. Die FPÖ wirft Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) vor, alle Corona-Maßnahmen des Bundes einfach abzunicken.

Mehr zum Thema