Nicht gut gemeint hat es das Schicksal in den letzten Jahren mit Frau M. aus der Region Murtal. Die gebürtige Kroatin lebt seit mehr als 15 Jahren in Österreich und brachte hier 2016 ihren Sohn zur Welt. Fast zeitgleich mit der Schwangerschaft wurde bei der 32-jährigen Frau Brustkrebs diagnostiziert. Diese Schockdiagnose nicht genug, kam ihr Sohn bereits in der 26. Schwangerschaftswoche zur Welt – mit nur 770 Gramm. Zwei Monate musste der Säugling auf der Intensivstation verbringen. Schon in der Schwangerschaft verließ zudem der Kindsvater seine Familie. Frau M., die in Österreich keine Verwandten und nur wenige Freunde hat, musste diese schwierige Zeit ganz alleine durchstehen. Die Sorgen um das Frühchen, das abrupte Ende ihrer Beziehung, ihre schwere Krankheit.

Die Frau unterzog sich einer Chemotherapie, auf die sie glücklicherweise gut ansprach. Seit 2017 wurde die Frau aufgrund von Komplikationen insgesamt drei Mal operiert und gilt derzeit als gesund. Allerdings hat die alleinerziehende Mutter mit den Folgen der Chemotherapie zu kämpfen, sie leidet unter offenen Wunden und Ekzemen, die ihr bis zum heutigen Tag starke Schmerzen verursachen.
Dazu kommen finanzielle Sorgen: Der Kindsvater weigerte sich von Anfang an, Unterhalt zu zahlen. Obwohl der Anspruch der Mutter auf Alimente sogar gerichtlich festgestellt wurde, bekam sie kein Geld: Ihr Ex-Partner meldete Privatinsolvenz an. So konnte er den Zahlungen für seinen Sohn entgehen.

Finanzielle Sorgen

Frau M. musste in den letzten Jahren alle anfallenden Kosten für Wohnung, Lebensunterhalt, Therapien oder Medikamente für sich und ihren Sohn alleine tragen und war gezwungen, einen Kredit aufzunehmen. Auch wenn sie diesen regelmäßig zurück zahlt und auch sonst alle Zahlungen gewissenhaft zu meistern versucht, wachsen ihr die Kosten über den Kopf. Ihr Konto wird immer mehr belastet, nur mit Lebensmittelgutscheinen kämpft sie sich durchs Leben. Die junge Mutter fürchtet, ihre Schulden bald nicht mehr alleine bewältigen zu können. Trotz all der Sorgen und Probleme in den letzten Jahren ist Frau M. aber positiv geblieben, ihr kleiner – und mittlerweile gesunder – Bub ist ihr ganzes Glück.

Um Frau M. und ihren kleinen Sohn zu unterstützen, übernimmt „Steirer helfen Steirern“ fünf Monatsmieten zu insgesamt rund 2700 Euro. So sollen wenigstens die finanziellen Sorgen der alleinerziehenden Mama für eine Weile gelindert werden. Helfen auch Sie uns helfen! Details zu Spenden finden Sie in der Infobox.