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Politik

Das wünscht sich St. Leonhard

Heute hat uns die Bezirkstour nach St. Leonhard geführt. Der Bezirk besticht durch eine hohe Lebensqualität, doch es gibt auch Kritikpunkte, vor allem die Straßenbahnen und Parkplätze betreffend. Eine ausführliche Zusammenfassung lesen Sie am Sonntag in der Kleinen Zeitung.

vor 9 Jahren10. Jänner 2018 um 17:48
Graz-UmgebungGemeinderatswahl 2026
Leute & StarsGrazChronik
Elisabeth Caloud: "Die Situation bei der Haltestelle Reiterkaserne der Linie 7 ist problematisch, weil hier zeitweise massenhaft Leute zusteigen. Hier kommen zwei Studentenheime, die NMS, das Seebachergymnasium, die Ursulinen und viele Wohneinheiten zusammen und es wird weiterhin gebaut. Eine zusätzliche Haltestelle auf Höhe Rembrandtgasse würde das entschärfen.Ich bin in St. Leonhard groß geworden und liebe den Bezirk. Toll ist, dass man überall schnell zu Fuß hinkommt."
Reingard Schmid-Pottlacher: "Die Linie 7 erzeugt auf Höhe der Haltestelle Reiterkaserne Erschütterungen, die in unserem Haus einem Erdbeben der Stärke drei entsprechen. Die Holding hat den Kommunikationshahn diesbezüglich abgedreht. Einfach ausziehen kann und will ich nicht, das Haus ist seit Generationen in Familienbesitz, es wohnen auch die Töchter mit kleinen Kindern hier. Ich bin zwar klar für den öffentlichen Verkehr, aber hier muss etwas gemacht werden.Ansonsten ist St. Leonhard wunderschön, wir haben hier alles was man braucht. Was wir noch wünschen würden, wären mehr Kinderspielplätze."
Grete Preininger: "Ich bin sehr oft am Kaiser-Josef-Platz, das ist mein Lieblingsplatz. Die Atmosphäre ist sehr schön – nicht nur der Markt, sondern auch die Cafés und Geschäfte drum herum gefallen mir sehr gut."
Werner Scherr (Marktfahrer): "Ich hätte gerne ein WC am Platz, das wäre nicht nur für uns, sondern auch für die Kunden praktisch. Der Asphalt gehört auch einmal hergerichtet. Bei den kaputten Kastanienbäumen hat es eine Zeitlang gedauert, bis etwas passiert ist, aber sie wurden dann alle ersetzt. Ich hoffe, sie werden gut wachsen."
Karl Meschek: "Generell fällt mir auf, dass es weniger Bankerl gibt als früher. Ich glaube, da gab es ein Problem mit dem Vandalismus, deshalb haben sie viele weggeräumt. Jetzt muss man schon immer vorausdenken, wo man wieder eines findet, wenn man unterwegs ist."
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