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Schock bei Ö3-Star: Einbrecher kamen, während Philipp Hansa schlief

Unbekannte versuchten, in die Wiener Wohnung des Grazer Ö3-Moderators Philipp Hansa einzubrechen – während er dort schlief. Mysteriös: Seither vermisst er seinen Zweitschlüssel.

Bild zeigt Philipp Hansa vor dem Ö3-Mikrofon
© Christian Jungwirth
Ö3-Moderator Philipp Hansa

Schock bei Ö3-Star Philipp Hansa. Einbrecher wollten in die Wiener Wohnung des Grazer Moderators vordringen – während er dort schlief. „Bei mir ist eingebrochen worden“, sagte Hansa zu Beginn der jüngsten Folge des Podcasts „Hawi d‘Ehre“, den er gemeinsam mit Ö3-Kollegin Gabi Hiller und dem steirischen Musiker Paul Pizzera aufzeichnet. Hansa kam mit dem Schrecken davon: Der Einbruchsversuch der vermutlich zwei Täter gelang offenbar nicht.

„Ich hab eine Doppelflügeltüre, Altbau, wo oben und unten Stifte sind, die eben oben und unten einrasten“. Er habe zweimal zugesperrt: „Und das hat mir ziemlich den Arsch gerettet“. Zum Zeitpunkt der Tat war Hansa zu Hause: „Da hab ich geschlafen.“ Pizzera reagiert schockiert: „Das ist heftig, das hab ich nicht gewusst“. Die Täter hätten „wirklich reingeklopft, der Belag ist runtergeblättert. Der Türrahmen und der Zylinder, und wo der das Schloss reinrastet, ist komplett rausgebogen“.

Rätsel um fehlenden Zweitschlüssel für Wohnung in Wien

Nach rund 15 Minuten Erzählung gesteht Hansa im Podcast: „Das einzige, das mir Sorgen macht, ist: Es fehlt innen mein Zweitschlüssel, der immer an der gleichen Stelle liegt“. Das heißt: „Es könnte theoretisch möglich sein, dass sie in irgendeiner Art und Weise doch reingekommen sind, mitbekommen haben, dass da jemand schläft und den Schlüssel mitgenommen haben, um dann wieder zukommen, wenn ich sicher außer Haus bin“, so Hansa. Die Wahrscheinlichkeit dafür stufe er nach Rücksprache mit der Polizei aber als „quasi Null“ ein. Vermutlich habe er den Schlüssel nur verlegt, mutmaßt der Moderator.

Bild zeigt Paul Pizzera, Gabi Hiller und Philipp Hansa
© Moritz Schell
Die „Hawi d‘Ehre“-Crew: Paul Pizzera, Gabi Hiller und Philipp Hansa

Unangenehm ist dem Radio-Mann allerdings ohnehin etwas anderes: „Ich hab die Tür in der Früh gesehen und gedacht, es schaut irgendwie komisch aus“, sagt Hansa. Am Boden sei Verputz gelegen, er habe Fotos gemacht – und sich zunächst nichts weiter gedacht. Erst im Gespräch mit seiner Mutter, die derzeit von Wien nach Graz siedelt, sei klar geworden, dass es sich um einen Einbruchsversuch gehandelt haben muss. Nach seiner Heimkehr rief Hansa schließlich die Polizei.

Fingerabdrücke gefunden: Ermittler beruhigen den Radiomoderator

Die Beamten hätten ihm erklärt, dass sich eine Doppelflügeltür leicht aufbrechen lasse, sobald die Stifte oben und unten beschädigt seien. Der Einbruchsversuch müsse laut Hansa 15 bis 20 Minuten gedauert haben. Warum er nichts gehört hat? „Ich habe Hartgummikopfhörer – und nichts mitbekommen.“ Die gute Nachricht: Die Spurensicherung habe „zwei fette Fingerabdrücke“ gefunden, die nun mit der Datenbank abgeglichen werden müssen.

Hansas große Sorge war, dass er von den Tätern gezielt ausgesucht worden sein könnte. Das hätten die Ermittler aber verneint – auch, weil es in der Nachbarschaft einen ähnlichen Versuch gab. Zu holen gäbe es bei ihm jedenfalls nichts. Das Teuerste, das er zu Hause habe, sei ein hochwertiges Olivenöl, scherzte Hansa in „Hawi d‘Ehre“. Dass die Polizei betonte, Einbrecher würden in der Regel keinen Kontakt mit Menschen wollen und flüchten, wenn sie bemerken, dass jemand daheim ist, „beruhigt nur minimal“, sagt Hansa.

Podcast-Kollegen scherzen über Lösegeld für Philipp Hansa

Die Podcast-Macher reagieren aber auch auf die Horror-Geschichte ihres Kollegen mit Humor: Ob Hansa gedacht habe, dass „zurechnungsunfähige, manische Fans“ vor seiner Tür standen, wollte Pizzera wissen. „Das kenn ich ja schon“, lacht der Ö3-Moderator. Und schon hatte der Musiker die nächste Theorie: „Vielleicht wollte jemand Philipp entführen und es ging um Lösegeld?“ Hiller fand das plausibel: „Aber wie viel würden wir zahlen?“ – „Boa, wenig“, lacht Pizzera. Bis zu fünf Millionen würde man dann doch zahlen, mutmaßt Hiller im Scherz – wobei man die natürlich nicht parat habe: „Im Zweifel irgendwo fladern“, scherzten Hiller und Pizzera. Aber ohne Spaß: „Philipp, bitte – pass auf“, unterstrich Pizzera. Die Fotos der beschädigten Tür würden aussehen, als hätte sich jemand mit einem Brecheisen daran zu schaffen gemacht. „Mah, das tut mir leid“, so der Musiker. „Du steckst es aber eh cool weg.“

Passiert ist der Vorfall übrigens Mitte der Vorwoche. Pizzera: „hast zu viel preisgegeben vom privatleben“. Hansa lachte: „Hab ich mir auch schon gedacht, der Kriminalpolizist hat auch ein paar interessante Fragen gestellt.“ Hansa habe aber das Schloss und den Schlüssel gewechselt und installiere ein Balkenschloss. Außerdem überlege er die Anschaffung einer Kamera, sofern rechtlich und über die Hausverwaltung zulässig.