Florianis und Wasserretter übten am Ossiacher See für den Notfall
Zu einer großen Einsatzübung kam es kürzlich am Ossiacher See. Umliegende Feuerwehren und Wasserrettungen übten gemeinsam für den Ernstfall.

Am Ossiacher See übten die umliegenden Freiwilligen Feuerwehren (FF) gemeinsam mit der Wasserrettung (WR). An zwei Übungstagen waren mehrere Boote und über 220 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz, um verschiedene Szenarien durchzugehen: ein brennendes Fahrzeug auf dem Wasser, einen Bootshausbrand im Uferbereich sowie die Rettung von untergegangenen Personen nach einem Wasserunfall. Dabei wurden erstmals Tragkraftspritzen der Feuerwehren auf Booten betrieben, um diese als mobile Löschboote einsetzen zu können. Die Einsatzdrohne der Feuerwehr Poitschach wurde auch zu Übungszwecken gerufen. Mit dieser neuen Technologie können Wärmebild- und Luftaufnahmen direkt der Einsatzleitung gezeigt werden, um sich von allen Seiten einen Überblick verschaffen zu können.
Im Mittelpunkt stand das Zusammenspiel der Organisationen. „Wer auf dem Wasser arbeitet, braucht klare Absprachen, funktionierende Funkverbindungen und Handgriffe, die sitzen müssen. Das lässt sich nur gemeinsam üben, dabei lernt man auch die Arbeitsweise und die Möglichkeiten der anderen Blaulichtorganisationen kennen“, heißt es vom Bezirksfeuerwehrkommando Feldkirchen.
„Im Ernstfall zählt jede Minute. Je besser Feuerwehr und Wasserrettung aufeinander eingespielt sind, desto schneller kann geholfen werden, ob bei der Rettung von Menschen und Tieren oder beim Schutz von Sachwerten.“ An der Übung teilgenommen haben die Einsatzkräfte der Wasserrettungen Feldkirchen, Sattendorf, Bodensdorf, Ossiach und Villach sowie der Feuerwehren Feldkirchen, Waiern, Poitschach, Ossiach, Bodensdorf und Steindorf.